Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 3 June 2011


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Eine Hysterie und ihre Kosten
Rinderwahnsinn, Vogelgrippe und jetzt das Darmbakterium Ehec: Immer neue vermeintliche Bedrohungen verursachen finanzielle Schäden. Der EU-Agrarindustrie drohen Verluste in Milliardenhöhe. Der Ruf nach Schadensersatz aus der Staatskasse wird lauter.

Atomausstieg vernichtet Milliarden
Die Energiekonzerne verlieren durch die kürzeren Laufzeiten bis zu 22 Milliarden Euro an Wert und verlangen von der Regierung einen Ausgleich für den Vermögensschaden.

"Sicherheit muss Vorrang haben"
Bundestagspräsident Norbert Lammert fordert einen breiten Konsens für das Energiekonzept - auch im Interesse der Unternehmen. Ein Interview.

Die FDP und ihre Ärzteversorgung
Krankenkassen und Steuerzahlerbund laufen Sturm gegen die Pläne des neuen Gesundheitsministers Daniel Bahr. Neben Landärzten sollen auch Zahnärzte profitieren.

"Die EZB muss Zähne zeigen"
Hypo-Vereinsbank-Chef Theodor Weimer begründet im Interview, weshalb Griechenland für seine Fehler bezahlen soll. Eine Lösung werde in jedem Fall schmerzhaft.

Grünes Vorbild für Deutschland
Winfried Kretschmann will Baden-Württemberg zur führenden Energie- und Klimaschutzregion ausbauen.

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Moody's Warnung erschüttert das Vertrauen in die US-Wirtschaft
Falls die USA ihre Staatsfinanzen nicht bald in Ordnung bringen, droht nun auch die Ratingagentur Moody's, die US-Bonität in Frage zu stellen. Barack Obama gerät immer mehr unter Druck.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Hacker greifen erneut Sony-Netzwerk an, Moody’s droht USA mit Herabstufung der Bonitätsnote, Griechenland muss für neue Milliardenhilfen noch mehr sparen, Fiat übernimmt die Mehrheit am US-Autobauer Chrysler.

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Dax-Anleger zittern vor US-Arbeitsmarktbericht
Mehr als 200 Punkte hat der Dax in den vergangenen zwei Tagen verloren. Schwache Konjunkturdaten aus den USA drücken auf Stimmung und Kurse. Heute drohen neue Hiobsbotschaften.
Rote Zahlen bei Beate Uhse
Der Erotikkonzern legt Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Einer Pflichtmitteilung von Ende April zufolge hat das Unternehmen einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 56,5 Millionen Euro ausgewiesen - nach einem Gewinn von drei Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Bekanntgabe seines Jahresberichts hatte Beate Uhse bereits verschoben. Interessant dürfte vor allem sein, wie die Prognose und die weitere Strategie des von Billigkonkurrenz und Internethandel attackierten Unternehmens aussieht.

Wie entwickelt sich der Pkw-Markt?
Die Kraftfahrzeug-Importeure und das Kraftfahrtbundesamt berichten über die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Mai. Man darf gespannt sein, ob der Rückgang gegenüber dem vergangenen Jahr gestoppt werden konnte und ob die deutschen Marken ihre Marktanteile weiter ausgebaut haben. Zwar sind von Januar bis April die Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gefallen. Die meisten deutschen Automarken haben allerdings ihre Marktposition gestärkt. Am dynamischsten entwickelten sich im genannten Zeitraum die Verkäufe von BMW (plus 20,7 Prozent), gefolgt von Mercedes-Benz (plus 11,8 Prozent) und Audi (plus 9,0 Prozent).

Sondertreffen zum Atomausstieg
Bundeskanzlerin Angela Merkel will erneut die Ministerpräsidenten der Länder treffen, um über die Energiewende der schwarz-gelben Koalition zu beraten. In den Ländern wuchs in den vergangenen Tagen und Wochen der Widerstand gegen die bisherigen Pläne zum Ausstieg aus der Atomenergie und zur Förderung erneuerbarer Energien.
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Prüfbericht zu Griechenlands Sparbemühungen erwartet
Der mit Spannung erwartete Bericht von EU, IWF und Europäischer Zentralbank über die Einhaltung der Sparzusagen Griechenlands soll heute vorgestellt werden. Für den von der Pleite bedrohten Schuldenstaat hängt von dem Ergebnis die Auszahlung der nächsten Kreditrate ab - immerhin zwölf Milliarden Euro aus dem laufenden Rettungsprogramm. Bei einem Krisentreffen beraten Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou und der Chef der Eurogruppe, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, am Nachmittag in Luxemburg über Details.
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Fiat steht kurz vor der Mehrheit an Chrysler
Der italienische Autobauer Fiat steht einem Medienbericht zufolge kurz vor der Übernahme der verbleibenden sechsprozentigen Beteiligung der US-Regierung an Chrysler. Damit hätten die Italiener die Mehrheit am US-Autobauer.
US-Regierung besorgt über chinesische Cyber-Angriffe
Der Internetkonzern Google hat eine Attacke auf seinen E-Mail-Dienst enttarnt. Die Angreifer stammen vermutlich aus China, doch die Chinesen weisen jede Schuld von sich. Außenministerin Hillary Clinton kündigt Untersuchungen an.
Facebook wirft Zuckerberg-Kläger Betrug vor
Erneut tobt ein Kampf um Facebook-Anteile: Ein Holzhändler behauptet, Mitgründer des Onlinenetzwerks zu sein. Firmenchef Mark Zuckerberg weist das unter Eid zurück.
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Dow Jones setzt Talfahrt fort
Nach starken Verlusten vom Vortag ging es an den US-Börsen weiter abwärts. Konjunkturdaten fielen "etwas weniger schlimm, aber immer noch schrecklich" aus. Die Moody's-Schelte hatte aber kaum Auswirkungen auf die Wall Street.
Schlechte Nachrichten vom Arbeitsmarkt
Zwar rechnen Analysten damit, dass die Arbeitslosenquote im abgelaufenen Monat von 9,0 auf 8,9 Prozent gesunken ist. Diese scheinbare Besserung dürfte aber eher durch statistische Verzerrungen bewirkt worden sein. Die von vielen Experten stärker beachtete Zahl der neuen Stellen in der Privatwirtschaft dürfte weit unter den Vormonaten liegen. Waren im April noch 268.000 neue Jobs ausgewiesen worden, rechnen Analysten nun nur noch mit 135.000. Damit läge das Stellenplus nur noch knapp über der Zahl, die die USA benötigen, um den Bevölkerungszuwachs auszugleichen. Sollten die Arbeitsmarktdaten derart enttäuschen, wäre dies ein weiteres Indiz dafür, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA schwächer entwickelt, als von Experten noch vor wenigen Wochen angenommen.
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Angeblich nächste Sony-Website gehackt
Sony war schon im April Ziel eines Cyberangriffs. Damals klauten Internetpiraten die Kundenprofile von mehreren Millionen Playstationspielern. Jetzt soll es wieder zu einem Hackerangriff gekommen sein.
US-Konjunkturdaten belasten den Handel in Tokio
Die schlechte Stimmung an den Börsen in Europa und den USA hat sich auf Japan übertragen. Der Nikkei gibt nach, weil sich Anleger um die Konjunktur sorgen.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Die internationale Wirtschaftspresse macht sich Gedanken über die gescheiterte Erhöhung der Schuldengrenze für den US-Haushalt und wie das Land zu mehr Wachstum kommen kann.

Dass US-Präsident Barack Obama weder unter den Republikanern, noch unter den Demokraten viele Anhänger für sein Vorhaben einer Erhöhung der Schuldenobergrenze ohne Ausgabenkürzung für den US-Bundeshaushalt gefunden habe, hätten die Märkte mit einem lauten Gähnen quittiert, beobachtet das Wall Street Journal.

Der Kongress sollte jede Anhebung der Schuldendecke an signifikante Ausgabenkürzungen knüpfen, gibt MoneyCNN eine Forderung von mehr als 150 Ökonomen wider, die diese in einem Brief an den Sprecher des Hauses gerichtet hatten.

"Peugeot stößt Renault vom Thron", protokolliert Les Echos die aktuellen Zahlen vom französischen Automarkt. Während alle anderen Marken im Mai 2011 zulegen konnten, sei der Absatz von Renault-Modellen im Vergleich zu Mai 2010 um 18,2 Prozent eingebrochen.

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