Roberto Abraham Scaruffi

Sunday, 4 March 2012


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Aktuelles
Europa
Tote und Verletzte bei schwerem Zugunglück in Polen
Beim Frontalzusammenstoß zweier Züge sind im Süden Polens mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Wie Innenminister Jacek Cichocki weiter mitteilte, wurden etwa 60 Menschen verletzt.
THEMEN
14 Tote bei Zugunglück in Polen
Beim Frontalzusammenstoß zweier Züge im Süden Polens sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 60 Menschen wurden verletzt, 30 von ihnen schwer, wie der Gouverneur von Schlesien, Zymunt Lukaszcyk, mitteilte. Rettungsmannschaften bemühten sich, eingeschlossene Reisende aus den Trümmern der Waggons zu befreien. Ein von Warschau Richtung Krakau fahrender Zug war aus noch ungeklärter Ursache auf ein falsches Gleis geraten und dort mit einem anderen Zug kollidiert.
Russland wählt neuen Präsidenten
Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen sind in Russland 110 Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen. Laut Umfragen hat Regierungschef Wladimir Putin gute Chancen, die Wahl schon im ersten Durchgang zu gewinnen. Der 59-Jährige stand bereits von 2000 bis 2008 an der Spitze des Staates. Weil die Verfassung mehr als zwei Amtszeiten in Folge verbietet, durfte Putin vor vier Jahren nicht wieder antreten. Er machte damals Dmitri Medwedew Platz, der nun Ministerpräsident werden soll. Die Opposition befürchtet massive Fälschungen und eine der "schmutzigsten Wahlen" in Russland überhaupt, da es um Putins politische Zukunft gehe. Die letzten der 96.000 Wahllokale schließen um 18.00 Uhr MEZ in der westlichen Ostsee-Exklave Kaliningrad, dem früheren Königsberg.
US-Multimillionär Mitt Romney gewinnt weitere Vorwahl
Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Multimillionär Mitt Romney den nächsten Sieg geholt. Romney gewann die Vorwahlen im nordwestlichen Bundesstaat Washington. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN ist der zweite Platz noch umkämpft zwischen dem christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum und dem texanischen Kongressabgeordneten Ron Paul. Der Erfolg in Washington ist Romneys siebter Sieg bei einer Vorwahl und der vierte Triumph in Folge. Eine Vorentscheidung, wer den demokratischen Präsidenten Barack Obama im November herausfordert, wird vom "Super-Dienstag" in der nächsten Woche erwartet. Dann finden Vorwahlen in gleich zehn Bundesstaaten statt, darunter in Ohio, Georgia und Massachusetts. Im wichtigen Staat Ohio liegt Romney laut Meinungsumfragen hinter seinem schärfsten Konkurrenten Santorum zurück.
Sieg für konservative Rivalen Ahmadinedschads im Iran
Aus der am Freitag abgehaltenen Parlamentswahl im Iran wird wahrscheinlich ein Bündnis von Konservativen um Parlamentspräsident Ali Laridschani als Sieger hervorgehen. Das Laridschani-Bündnis pflegt enge Beziehungen zum religiösen Führer und Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Als großer Wahlverlierer gilt das Lager um Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Konservative Gegenspieler des Staatschefs gewannen mindestens 102 der 197 bislang vergebenen Parlamentssitze. Sollte sich dieser Trend bei den insgesamt 290 zu besetzenden Mandaten bestätigen, droht Ahmadineschad stärkerer Gegenwind im Parlament. Das Endergebnis dürfte Anfang der Woche veröffentlicht werden. Vor allem in größeren Städten wie der Hauptstadt Teheran mit etwa fünf Millionen wahlberechtigten Bürgern dauert die Auszählung noch an.
Militärausgaben Chinas steigen weiter
China will seine Militärausgaben weiter erhöhen. Der Verteidigungsetat werde in diesem Jahr um gut elf Prozent auf umgerechnet mehr als 80 Milliarden Euro steigen, teilte ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses in Peking mit. Bereits im vergangenen Jahr war der chinesische Militär-Haushalt um fast 13 Prozent gewachsen. Die USA und Japan sowie andere Nachbarstaaten Chinas beobachten den Aufstieg des Landes zur Militärmacht mit Argwohn. Hintergrund sind unter anderem Territorialstreitigkeiten in der Region. Nach Einschätzung der US-Regierung sind die tatsächlichen Militärausgaben Pekings deutlich höher als offiziell angegeben, weil viele Aufwendungen in anderen Haushaltsposten enthalten seien.  
WamS: Nordkorea testete 2010 Sprengköpfe mit Uran
Nordkorea hat nach Informationen der "Welt am Sonntag" 2010 bei zwei geheimen Atomtests Sprengköpfe mit hoch angereichertem Uran zur Explosion gebracht. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf westliche Sicherheitskreise, einige Geheimdienste gingen davon aus, dass die Regierung in Pjöngjang zumindest einen dieser Tests für den Iran vorgenommen habe. Dies würde bedeuten, dass Teheran mit nordkoreanischer Hilfe bereits einen Atomsprengkopf gebaut und gezündet hätte. Laut "Welt am Sonntag" basiert diese Vermutung auf Daten der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO). Demnach geht der schwedische Nuklearphysiker Lars-Erik de Geer aufgrund von Daten aus Messstationen in Südkorea, Japan und Russland davon aus, dass Nordkorea bei den beiden geheimen Tests Uran statt wie bei zwei früheren Tests 2006 und 2009 Plutonium verwendete.
Merkel und EU-Partner schließen Bündnis gegen Francois Hollande
Zwei Monate vor der Präsidentenwahl in Frankreich haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Partner ein Bündnis gegen den sozialistischen Sarkozy-Herausforderer Francois Hollande geschmiedet. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, vereinbarten Merkel und ihre Kollegen aus Italien und Spanien, Mario Monti und Mariano Rajoy, Hollande während seines Wahlkampfes nicht zu empfangen. Der Absprache schloss sich der britische Premierminister David Cameron an. Man sei vor allem empört darüber, dass Hollande angekündigt hat, im Falle seiner Wahl zum Präsidenten den vor wenigen Tagen zwischen 25 EU-Mitgliedern geschlossenen Fiskalpakt neu verhandeln zu wollen. Der besonders von Merkel vorangetriebene Pakt gilt als ein zentraler Baustein zur Rettung des Euro und zur Überwindung der Schuldenkrise. Großbritannien beteiligt sich zwar nicht am Fiskalpakt, aber auch Cameron wünscht sich laut "Spiegel", dass Nicolas Sarkozy Präsident bleibt.
Fußball-Bundesliga: Dortmund weiter auf Meisterkurs
ZUM SPORT: In der Fußball-Bundesliga hat der Deutsche Meister Dortmund seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausgebaut. Die Elf von Trainer Jürgen Klopp besiegte Mainz mit 2:1. Verfolger München verlor in Leverkusen 0:2. Die weiteren Ergebnisse vom Samstag: Berlin - Bremen   1:0; Freiburg - Schalke   2:1; Hannover - Augsburg   2:2; Kaiserslautern - Wolfsburg   0:0   und Hamburg - Stuttgart   0:4. Im Boxen bleibt Wladimir Klitschko Weltmeister der Verbände WBO, IBF und WBA. Der 35 Jahre alte Ukrainer bezwang bei einem Schwergewichts-Kampf in Düsseldorf den Franzosen Jean-Marc Mormeck durch K.o. in der vierten Runde.
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