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Und täglich droht der
Bank-Run
In Griechenland haben viele Bankkunden
ihre Einlagen schon in Sicherheit gebracht. Die Angst vor dem Sturm auf die
Banken greift bereits auf weitere Länder über. Die » New York Times skizziert das Risiko von "Mini-Runs" auf europäische Banken, in
Ländern wie Spanien, wo die Banken Einlagen in Höhe von rund einer Billion Euro
verwalteten. Eine Banken-Flucht könne zu einem Chaos führen und das
Krisenmanagement der EU-Funktionäre unterminieren. In Österreich sorgen mögliche
Bank-Runs ebenfalls für Unruhe. Nach einem Bericht der » Presse hat die börsennotierte Raiffeisen Bank International
ihren Liquiditätspuffer auf 25 Milliarden Euro aufgestockt, um für einen Sturm
auf die Bankschalter in Osteuropa flüssig zu sein. Und auch die EU will offenbar
vorsorgen. Nach einer Meldung der » Deutschen Mittelstands
Nachrichten plant die EU auf Mario Montis Vorschlag hin eine
Garantie für die Spareinlagen europaweit auszusprechen, um eine Kapitalflucht
bei einem Austritt Griechenlands zu verhindern. Nach Einschätzung von John
Taylor, Gründer von FX Concepts , dem größten Devisen-Hedge-Fonds der
Welt, ist der Bank-Run schon heute nicht nur in Griechenland, sondern auch in
Spanien, Portugal und Italien im Gang. Die Bürger stopften ihre Matratzen voll
oder schickten ihr Geld zum Cousin, der in Deutschland arbeitet, um es aus dem
Land zu schaffen, sagt Taylor bei » Bloomberg Television
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