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Die Welt rüstet sich für den
Euro-Kollaps
Rund um den Globus scheinen sich die
Entscheider für den Zusammenbruch der Eurozone zu wappnen: Angesichts
schlechten Aussichten für die Weltwirtschaft und der Verschärfung der Eurokrise
erschien es Chinas Notenbank geboten, erstmals nach vier Jahren den
Leitzins zu senken, meint der » Spiegel. Runter gings um einen Viertelpunkt auf 6,31 Prozent. Die
Aktienmärkte hätten erleichtert auf den Konjunkturimpuls reagiert. Die
anhaltende Schuldenkrise erschütterte auch das Vertrauen in Europa des
chinesischen Staatsfonds CIC. Der Fonds mit einem Vermögen von 410
Milliarden Dollar fürchte laut » Handelsblatt, dass die Währungsunion auseinanderbricht. Sorgen auch in
USA: Ben Bernanke (hier im Bild) verwies auf die Risiken der Krise in
Europa für die Exportwirtschaft der USA und stellte den Märkten laut » Handelsblatt erneute geldpolitische Unterstützung in Aussicht. "Die
Federal Reserve steht weiterhin bereit, tätig zu werden, um das
US-Finanzsystem und die Wirtschaft zu schützen", sagte der Chef der Fed in
Washington. Konkreter wurde er allerdings nicht. Obwohl Bernanke damit drohe,
die Welt erneut mit Dollar zu überschwemmen, sei die Nachfrage nach dem
Greenback nicht gesunken, meint das » Wall Street Journal. Offenbar sei der Dollar noch die beste unter lauter miesen
Währungen. Wegen der Eurokrise stemme sich auch die Schweiz "zunehmend
verzweifelt" gegen eine Aufwertung des Franken, beobachtet das » Wall Street Journal
Deutschland. Die verstärkte Flucht der Investoren in den "sicheren Hafen"
könnte auch bedeuten, dass die Schweiz in nächster Zeit tatsächlich
Kapitalverkehrskontrollen einführe. Sogar das zentralasiatische Land
Kasachstan wolle weg vom Euro, schreibt die » Financial Times
Deutschland. Deshalb habe es Verträge über den Kauf von 22 Tonnen Gold
geschlossen.
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