Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 21 March 2011


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Schäuble wird vom Sparfuchs zum Schuldenmacher
Die europäischen Finanzminister verhandeln am heutigen Montag in Brüssel über den Krisenfonds für klamme Eurostaaten. Auf Finanzminister Wolfgang Schäuble (Foto re., CDU) kommen erhebliche Belastungen durch den europäischen Rettungsfonds zu. Experten aus dem Ministerium taxieren den deutschen Anteil am Europäischen Stabilitätsmechanismus auf 14 bis 22 Milliarden Euro. Für die Summe müsse Schäuble neue Schulden aufnehmen, berichtet der Spiegel. In der SZ wehrt sich der Minister gegen die Analyse, dass aus der Währungs- eine Transferunion werde. Dies sei ein "Kampfbegriff, der in die Irre führt! Das klingt nach Steuerverschwendung, nach Hochverrat." Die Welt listet die gebrochenen Versprechen von Angela Merkel (li.) in der Eurokrise auf, darunter die Ankündigungen, kein Geld für die Griechen auszugeben und keinen größeren EU-Rettungsschirm aufzuspannen. Das Wall Street Journal entwirft das Szenario einer gespaltenen EU: 17 Länder würden durch die franko-deutsche Koalition geführt, die restlichen zehn Staaten kämpften künftig auf verlorenem Posten gegen das Regulierungsdiktat der EU. (s. "Köpfe")
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