Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 21 March 2011



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Newsletter | 21.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
EU und NATO streiten weiter über Libyen
Neue Angriffe auf Gaddafis Armee
EU verschärft Sanktionen gegen Libyen
Atomkomplex Fukushima nach Rauch evakuiert
EU-Minister einigen sich grundsätzlich auf AKW-Tests
Dutschland zahlt 22 Milliarden für Euro-Rettungsfonds
Merkel: Deutschland weitet Afghanistan-Einsatz aus
Jemens Präsident lehnt Rücktritt weiter ab
Proteste in Syrien gehen weiter
Obama in Chile eingetroffen
Immer mehr Afrikaner ohne Zugang zu Wasser
Heynckes verlässt Leverkusen zum Saisonende
Das Wetter am Dienstag: Wieder viel Sonnenschein
Global Media Forum 2011
EU und NATO streiten weiter über Libyen
Drei Tage nach dem Beginn der Luftschläge gegen Libyen ist sich die Europäische Union zwar einig über verschärfte Sanktionen. Doch der Streit, ob künftig die NATO das Militärkommando übernehmen soll, tobt weiter.
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Video EU: Sanktionen gegen Gaddafi verschärft
Video Gaddafi in Bedrängnis
> "Das eigentliche Ziel ist der Sturz Gaddafis"
> Bundesregierung verteidigt Libyen-Enthaltung
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Neue Angriffe auf Gaddafis Armee
TRIPOLIS: Zur Durchsetzung der UN-Resolution zu Libyen hat die internationale Koalition neue Luftangriffe auf die Streitkräfte von Machthaber Muammar al-Gaddafi gestartet. Das US-Militär feuerte zwölf Marschflugkörper auf libysche Luftabwehrstellungen, Kommandozentralen und Abschussbasen ab. Die Gaddafi-Truppen setzten nach Agenturberichten ihre Angriffe auf Aufständische und Zivilisten fort. In der umkämpften Stadt Misrata hätten Gaddafi-Truppen mindestens neun unbewaffnete Einwohner erschossen, meldete die Agentur Reuters unter Berufung auf Augenzeugen. Der Sender Al-Arabija berichtete zudem von Angriffen auf Stellungen der Aufständischen in der Stadt Al-Sinta. Gaddafi kündigte einen Marsch seiner Anhänger nach Bengasi, die Hochburg der Rebellen an. - Bei den Luftangriffen in der Nacht zum Montag haben die Alliierten nach US-Angaben ein militärisches Kommandozentrum in einer Residenz Gaddafis in Tripolis zerstört. US-Militärsprecher schlossen einen gezielten Angriff auf Gaddafi aus.
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EU verschärft Sanktionen gegen Libyen
BRÜSSEL: Die Außenminister der Europäischen Union haben weitere Wirtschaftssanktionen gegen das Gaddafi-Regime in Libyen beschlossen. Die Liste der Personen, deren Vermögen in Europa eingefroren wird und die nicht in die EU einreisen dürfen, wurde um elf Mitglieder des Gaddafi-Umfelds erweitert. Zudem wurden weitere neun Unternehmen in die Liste aufgenommen. Außenminister Guido Westerwelle bekräftigte in Brüssel seine Forderung nach vollständigem Boykott libyschen Öls.
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Atomkomplex Fukushima nach Rauch evakuiert
TOKIO: Dichter Qualm über dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die Bemühungen zur Stabilisierung der Lage in der beschädigten Anlage erschwert. Wegen der aus den Reaktoren zwei und drei emporsteigenden Rauchsäulen wurden die Einsatzkräfte zeitweise aus dem Komplex abgezogen. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist unklar. Im Reaktorblock drei lagert hochgiftiges Plutonium. - Zusätzliche Probleme bereiten unterdessen verstrahlte Lebensmittel und radioaktiv belastetes Trinkwasser. Die Regierung verbot in vier Provinzen den Verkauf von Milch und einiger Gemüsesorten. Anhaltender Regen erschwert zudem die Bergungsarbeiten in den von Erdbeben und Tsunami betroffenen Gebieten.
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EU-Minister einigen sich grundsätzlich auf AKW-Tests
BRÜSSEL: Als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan sollen die Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke in der EU angeglichen werden. Alle Mitgliedsstaaten seien bereit, europäische Standards zu entwickeln, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger nach einem Treffen der Energieminister in Brüssel. Allerdings gebe es nur wenige Fragen in der Europäischen Union, bei denen die Sichtweisen so weit auseinander gingen wie bei der Nutzung der Kernenergie. Das wurde auch bei dem von Oettinger geforderten EU-weiten Sicherheitstest aller 143 Atomreaktoren deutlich. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sagte, prinzipiell habe kein EU-Staat Einwände gegen Sicherheitstests. Doch bleibe abzuwarten, wie die Kriterien ausgestaltet würden.
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Dutschland zahlt 22 Milliarden für Euro-Rettungsfonds
BRÜSSEL: Die Finanzminister der Euro-Staaten haben sich auf Einzelheiten des geplanten Rettungsschirms für die Gemeinschaftswährung - ESM - geeinigt. Der Fonds wird mit 80 Milliarden Euro Barkapital sowie 620 Milliarden Euro an Garantien oder abrufbarem Kapital ausgestattet. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teilte in Brüssel mit, der deutsche Anteil am ESM betrage insgesamt 21,8 Milliarden Euro. Eine erste Tranche von elf Milliarden Euro werde bis 2013 fällig. Der Rettungsfonds soll von Mitte 2013 an bereitstehen, um überschuldete Euro-Staaten vor der Pleite zu bewahren.
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Merkel: Deutschland weitet Afghanistan-Einsatz aus
BERLIN: Die Bundesregierung bereitet eine Ausweitung des Militäreinsatzes in Afghanistan vor. Ein Mandat zum Einsatz deutscher Soldaten bei Kontrollflügen mit AWACS-Maschinen soll schon am kommenden Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird noch in dieser Woche darüber im Bundestag beraten. Dieser Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch soll die NATO-Bündnispartner im Fall Libyen entlasten. Eine Beteiligung der Bundeswehr im Libyen-Krieg schließt die Bundesregierung auch weiter aus. Die oppositionelle SPD im Bundestag hat schon ihre Bereitschaft signalisiert, einen Einsatz deutscher Soldaten bei AWACS-Kontrollflügen über Afghanistan grundsätzlich zu unterstützen.
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Jemens Präsident lehnt Rücktritt weiter ab
SANAA: Im Jemen verliert Präsident Ali Abdullah Saleh nach einem Massaker an regierungskritischen Demonstranten mehr und mehr an Rückhalt bei den Eliten des Landes. Zahlreiche Offiziere, Regierungsbeamte und Stammesführer schlossen sich der Opposition an und forderten wie diese Salehs Rücktritt. Der seit 32 Jahren regierende Präsident lehnte dies nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Saba erneut ab. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstütze seine Politik, sagte Saleh. Am Freitag hatten Regierungsanhänger in der Hauptstadt Sanaa rund 50 Demonstranten erschossen.
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Proteste in Syrien gehen weiter
DAMASKUS: In der Stadt Darra im Süden Syriens reißen die Proteste gegen die Regierung des autoritären Präsidenten Baschar al-Assad nicht ab. Nach der Beerdigung eines getöteten Demonstranten kam es nach Augenzeugenberichten erneut zu einer Massenkundgebung. Polizisten trieben die Menschenmenge auseinander. Seit Freitag sind in Daraa bei gewaltsamen Auseinandersetzungen von der Polizei mindestens fünf Menschen getötet worden.
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Obama in Chile eingetroffen
SANTIAGO DE CHILE: US-Präsident Barack Obama ist im Rahmen seiner Lateinamerikareise zu einem Besuch in Chile eingetroffen. In der Hauptstadt Santiago will Obama neben einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Sebastián Piñera eine nach Worten von US-Staatssekretär Arturo Valenzuela bedeutende Rede halten. Obama hatte zuvor Brasilien besucht. Am Dienstag will nach El Salvador weiterfliegen - der dritten und letzten Station der Reise.
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Immer mehr Afrikaner ohne Zugang zu Wasser
KAPSTADT: Immer mehr Afrikaner haben nach Angaben der Vereinten Nationen keinen Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen. Die Zahl der Stadtbewohner, die zu Hause oder in ihrer unmittelbaren Umgebung kein Trinkwasser hätten, liege bei 55 Millionen Menschen, heißt es in einem Papier der UN-Wasserkonferenz im südafrikanischen Kapstadt . Das sind 15 Millionen mehr als noch vor 20 Jahren. Am stärksten vom Wassermangel betroffen sind die immer größer werdenden Elendsviertel. - Die UN begehen an diesem Dienstag den Weltwassertag. Das Motto lautet in diesem Jahr "Wasser für Städte".
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Heynckes verlässt Leverkusen zum Saisonende
ZUM FUSSBALL: Cheftrainer Jupp Heynckes wird seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen nicht verlängern. Das teilte der Werksclub jetzt offiziell mit. Nachfolger wird Robin Dutt, derzeit noch beim Ligakonkurrenten FC Freiburg tätig. Dutt erhält einen Zweijahresvertrag. Heynckes gilt bei Rekordmeister Bayern München als erster Anwärter auf die Nachfolge von Luis van Gaal.
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Das Wetter am Dienstag: Wieder viel Sonnenschein
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Am Abend und in der Nacht verbreitet klar. Im Norden und Osten auch Wolken. Tiefstwerte zwischen plus vier und minus sechs Grad.
Die Vorhersage für Dienstag: Wieder viel Sonne. Nur im Nordosten vereinzelt Wolken und etwas Regen. Tagestemperaturen acht bis 17 Grad.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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