| Nachrichten 21.06.2014 | 07:15 UTC |
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| Zoll beschlagnahmt Unterlagen mutmaßlicher Steuerhinterzieher |
| Der Zoll hat offenbar brisante Unterlagen mutmaßlicher Steuerhinterzieher beschlagnahmt. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" wurden im Hamburger Hafen zwei Container mit mehr als 1000 Kartons sichergestellt. Auch die Unterlagen vieler Deutscher sollen dabei sein. Zumindest ein Teil der Fracht stammt dem Bericht zufolge aus der Niederlassung einer Schweizer Privatbank auf den Cayman Islands in der Karibik. Sie gelten als Steuerparadies und diskretes Geldversteck für Wohlhabende und Kriminelle aus aller Welt. Die Bank wollte die Akten ihrer Kunden offenbar nach Genf umlagern. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" sollen sich unter den Papieren auch Unterlagen der saudiarabischen Familie des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden befinden. |
| Poroschenko ruft einseitige Waffenruhe aus |
| Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die vom ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko ausgerufene einseitige Waffenruhe für den Osten der Ukraine begrüßt. Der amtierende OSZE-Vorsitzende, der Schweizer Präsident Didier Burkhalter sagte, die Feuerpause biete eine wichtige Chance, um die Lage in der Krisenregion zu beruhigen, einen Dialog aufzunehmen und Poroschenkos Friedensplan umzusetzen. Die am Abend in Kraft getretene einwöchige Feuerpause soll es Poroschenko zufolge den prorussischen Separatisten ermöglichen, ihre Waffen niederzulegen. Die Waffenruhe sei Teil eines 15-Punkte-Plans, der unter anderem eine Dezentralisierung der Macht im Land sowie die Verabschiedung eines Verfassungszusatzes zum Schutz der russischen Sprache vorsieht, teilte das Präsidentenbüro in Kiew mit. Vorgesehen ist auch eine Amnestie für die prorussischen Kräfte, die keine schweren Verbrechen begangen haben. Teile der Separatisten wiesen das Angebot umgehend zurück. Die russische Regierung sprach von einem Ultimatum an die prorussischen Milizen. |
| Weltweit über 400 US-Drohen abgestürzt |
| Mehr als 400 große Drohnen der US-Armee sind nach einem Bericht der "Washington Post" seit 2001 abgestürzt. Das Blatt wertete für seinen Bericht über 50.000 Seiten mit Unfallberichten des Militärs aus. Danach kamen bei den insgesamt 418 größeren Unfällen keine Menschen zu Schaden, tödliche Vorfälle wurden in einigen Fällen jedoch nur knapp vermieden. Ursachen der Abstürze waren meist technische Defekte, schlechtes Wetter oder menschliches Versagen. Hintergrund des Berichts ist eine mögliche Legalisierung von Drohnenflügen zu zivilen Zwecken. Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) prüft derzeit entsprechende Anträge. Die USA, die Drohnen seit Jahren für Angriffe im Anti-Terror-Kampf und zur Überwachung einsetzen, haben die Maschinen auch für Flüge über bewohnten Gebieten stets als sicher eingestuft. |
| Anschlag auf Polizei in chnesischer Unruheprovinz Xinjiang |
| In der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang sind mindestens 13 Menschen bei einem Anschlag auf eine Polizeiwache getötet worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, waren die Angreifer mit einem Fahrzeug in ein Polizeigebäude in Kargilik in der Präfektur Kashgar gerast und hatten eine Explosion ausgelöst. Die Polizei habe umgehend reagiert und 13 Angreifer erschossen. Drei Polizisten seien verletzt worden. Die nordwestliche Provinz Xinjiang ist Heimat der muslimischen Minderheit der Uiguren. Diese sehen sich kulturell, sozial und wirtschaftlich benachteiligt. In der autonomen Region kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen und Anschlägen. |
| US-Sanktionen gegen Uganda |
| Die USA haben wegen der Verfolgung Homosexueller in Uganda Sanktionen gegen das afrikanische Land verhängt. Nach Mitteilung des Weißen Hauses dürfen Ugander, die für Menschenrechtsverletzungen gegen Homosexuelle verantwortlich sind, künftig nicht mehr in die USA einreisen. Außerdem würden Finanzhilfen ausgesetzt. Uganda hatte im Februar ein Gesetz verabschiedet, das lebenslange Haft für Homosexualität vorsieht. |
| Mindestens 14 Tote bei Überschwemmungen in Bulgarien |
| In Bulgarien ist die Zahl der Toten nach dem Unwetter erneut gestiegen. Die Behörden sprechen jetzt von mindestens 14 Opfern. Mehrere Menschen gelten noch als vermisst. Mehrere Schulen wurden wegen des Unwetters geschlossen, Soldaten und Häftlinge wurden für die Aufräumarbeiten mobilisiert. Das Parlament in Sofia hielt eine Schweigeminute für die Opfer ab und rief für Montag einen Tag der Staatstrauer aus. Dauerregen war der Auslöser für die schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten an der bulgarischen Küste. |
| FIFA WM: Frankreich stürmt Richtung Achtelfinale |
| Mit einem traumhaften Offensivfußball hat sich Frankreich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien in den Kreis der Mitfavoriten gespielt. Die "Equipe tricolore" setzte sich mit 5:2 gegen den Nachbarn Schweiz durch und führt mit sechs Punkten und 8:2 Toren die Gruppe E an. Für die Eidgenossen entscheidet am Mittwoch das letzte Gruppenspiel gegen Honduras über den Einzug ins Achtelfinale. Im zweiten Spiel der Gruppe schlug Ecuador Honduras mit 2:1. Durch den ersten Sieg bei der WM in Brasilien übernahmen die Südamerikaner mit drei Punkten den zweiten Platz. Honduras ist mit null Punkten Letzter. Zuvor hatte Costa Rica durch ein sensationelles 1:0 über Italien die einstige Fußballgroßmacht England aus dem Turnier geschossen. |
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