 |
 |
Wie geht es weiter mit dem
Goldpreis?
Platzt die Goldblase bald? Und welchen
Einfluß hat die Fed darauf? Die Financial Times Deutschland führt die
explodierenden Goldpreise auf die lockere Geldpolitik der amerikanischen
Zentralbank zurück. Während eine Feinunze Gold im Jahr 1999 bei knapp über 250
Dollar notiert habe, müsse nun mehr als 1500 Dollar gezahlt werden. Gleichzeitig
bieten zehnjährige US-Staatsanleihen nur 3,4 Prozent Zinsen. "Die Goldliebhaber
scheinen der Auffassung zu sein, dass die US-Notenbank bei jeder Schwäche der
Wirtschaft nur noch mehr Geld in den Umlauf bringen wird, womit die Inflation
nur eine Frage der Zeit wäre", analysiert das Blatt. Die Anleihekäufer glaubten
hingegen, die Wirtschaft bleibe schwach, egal wie viel Geld die Fed hineinpumpe.
Das US-Magazin Forbes warnt dagegen vor einer Blase auf dem Goldmarkt. Es sei
demnach ein Fehler, davon auszugehen, Goldanlagen seien eine Absicherung gegen
Inflation. Der Goldpreis werde seit 2000 zunehmend von "institutionellen
Spekulanten" getrieben, die sich das Geld dazu zu fast null Prozent entliehen.
"So lange die Leitzinsen niedrig sind, sind auch die Kosten der Wetten auf Gold
niedrig. Somit fließt Geld in diesen Markt", erklärt das Magazin. Bei steigenden
Zinsen würden die Spekulanten ihr Geld hingegen aus dem Markt abziehen und der
Goldpreis würde sinken. Die International Business Times sieht noch keine Gründe
für eine Veränderung der aufsteigenden Trends beim Gold- und Silberpreis.
Unterdessen lockt die neueste Goldmünzenserie des Bundes die Anleger in Scharen
- obwohl noch nicht mal der Preis feststeht. » FTD » Forbes » International Business
Times » FTD 2 » Süddeutsche » Financial Times » Wall Street Journal
|
 |
 |