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Guten Morgen Herr Scaruffi,
Jürgen Großmann ist etwa zwei Meter groß und
von bulliger Statur. Auch ist er nicht auf den Mund gefallen, er gilt als
schlagfertig und eloquent. Doch die Unmutsäußerungen vieler Kleinaktionäre gegen
die Atomkraft bei der gestrigen Hauptversammlung seines RWE-Konzerns dürften
auch dem Unternehmenschef zugesetzt haben. Der Aufruhr unter den Aktionären hat
gezeigt, dass das Schlusskapitel der Kernkraft begonnen hat. Und das nicht nur
in Deutschland, wie Großmann immer wieder betont. Auch im Ausland hat das
Umdenken und Umsteuern begonnen, raus aus der Atomkraft und hin zu regenerativen
Energien. In der heutigen Titelgeschichte "Vorbild Deutschland" finden Sie dazu
einen ausführlichen Überblick.
Für den US-Investor Blackstone markiert
der Ostersonntag den fünften Jahrestag eines milliardenschweren Investments, das
sich bis heute für die Amerikaner nicht rechnet. Am 24. April 2006 kaufte
Blackstone 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom zu einem Preis von etwa 14 Euro
je Aktie. Derzeit liegt der Wert der T-Aktie bei elf Euro, und der Kurs müsste
mindestens auf 12,50 Euro steigen, ehe das Investment, die seither gezahlten
Dividenden eingerechnet, die schwarze Null erreicht. Die gesamte Geschichte
lesen Sie heute im Handelsblatt.
Unter Jack Welch galt General Electric
als Lehrbeispiel eines nahezu perfekt geführten Unternehmens. Ob auch seine
Nachfolger den US-Technologiekonzern weiter erfolgreich auf Kurs halten, zeigt
sich heute: General Electric präsentiert die Zahlen für das erste
Quartal.
Ich wünsche Ihnen allen frohe Ostern.
Herzlichst Peter Brors Stellvertretender Chefredakteur
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