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Was passiert, wenn Triple-A
kippt?
Weltweit diskutieren die Medien weiterhin
über die Drohung der Ratingagentur S&P, den USA die Bonitäts-Bestnote
"Triple A" zu entziehen. Nach Einschätzung der Börsen-Zeitung ist Deutschlands
Top-Benotung der Kreditwürdigkeit nicht in Gefahr. An den Märkten sei derzeit
keine derartige Rating-Nervosität zu spüren. Das Wall Street Journal stellt sich
die Folgen für Europa vor, sollten die USA in ihrer Kreditwürdigkeit tatsächlich
herabgestuft werden. Ausgerechnet drei Monate vor der Bundestagswahl könnten
dann die Schuldenländer "in einem Anfall fiskalischer Rechtschaffenheit
fallengelassen werden". Die FTD geht davon aus, dass die angedrohte Herabstufung
dazu führen wird, dass weitere Bondinvestoren ihre US-Staatsanleihen abstoßen.
Le Monde zitiert den Chefökonom des Internationalen Währungsfonds,
Olivier Blanchard, der meint, es gebe auf mittlere Sicht keinen
"glaubwürdigen Plan", wie das Haushaltsdefizit in den USA verringert werden
solle. Im Wall Street Journal erklärt außerdem Russlands Premier Wladimir
Putin, die US-Geldpolitik sei Hooliganismus. Warum hassen US-Analysten, die
sich auf die Seite Russlands schlagen, die USA nur so, fragt US-Nobelpreisträger
Paul Krugman in der New York Times. » Börsen-Zeitung » Le Monde » Wall Street Journal » WSJ2 » New York Times » Financial Times
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