Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 26 April 2011


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Toyota bebt
Analysten prophezeien: Der Autogigant verliert 2011 seine Weltmarktführerschaft. Seit dem Erdbeben brach die Produktion in den heimischen Toyota-Werken um mehr als 60 Prozent ein. Die weltweite Kundschaft fürchtet sich vor verstrahlten Autos.

Rabatte bedrohen den Wettbewerb
Der Siegeszug der Rabattverträge in der Pharmabranche scheint unaufhaltsam, doch er hat auch eine Schattenseite. Es gibt bei den Krankenkassen die wachsende Tendenz, mit den Herstellern von teuren Originalpräperaten kurz vor Ablauf des Patentschutzes Rabattverträge zu schließen. Dadurch werden die Produzenten von zumeist preiswerteren Nachahmerprodukten ausgebremst. Die Branche schlägt Alarm, doch die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.

Konzerne scheuen Übernahmen in Asien
Um vom Aufschwung in Asien dauerhaft zu profitieren, müßten die europäischen Unternehmen viel öfter auch Firmen in der Region übernehmen, empfehlen Experten. Doch die wenigsten Konzerne trauen sich. Sie betreiben ihr Asiengeschäft in erster Linie als Exportmodell im Premiumsegment.

BP verklagt seine Geschäftspartner
Der Ölkonzern will nicht auf den gigantischen Kosten der von ihm verursachten Ölpest im Golf von Mexiko sitzenbleiben. Der juristische Krieg gegen die Hersteller der Förderplattform und die technischen Zulieferer geht um Schadensersatzansprüche von mehr als 40 Milliarden Dollar.

Online-Banken beraten am besten
Testsieger mit Überraschung: Mehr als 2200 Kunden haben die Beratung von Banken zur besseren Altersvorsorge bewertet. Das Handelsblatt vergibt erstmals ein Gütesiegel - an die Online-Banken!

Börsen-Insider skeptisch
Geht es danach, was Vorstände und Geschäftsführer an Aktien kaufen, dann ist die Zeit der schnellen Kursgewinne wohl ersteinmal vorbei. Das zeigt das Insiderbarometer.

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DIHK wirft Koalition Orientierungslosigkeit vor
Harte Geschütze fährt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf: Die schwarz-gelbe Koalition sei orientierungslos. Beim Thema Unternehmenssteuern sei die Bilanz besonders schlecht.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: USA drohen Syrien mit Sanktionen, Italien beteiligt sich an Luftangriffen in Libyen, SPD-Mitglieder über Entscheidung zu Sarrazin verärgert, Online-Banken beim Thema Altersvorsorge am besten, Gedenken an Katatrophe in Tschernobyl
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Anlegern steht eine Zahlenflut ins Haus
Diese Woche steht eine Reihe wichtiger Quartalsbilanzen auf der Agenda. Darunter unter anderem Daimler, Deutsche Bank und Volkswagen. Doch die Erwartungen von Investoren und Analysten sind hoch.
Puma erwartet Einbruch
Der drittgrößte Sportartikelkonzen der Welt will über die Entwicklung im ersten Quartal berichten. Analysten erwarten einen leichten Gewinnrückgang, denn Puma hatte im März die Folgen des Bebens in Japan zu spüren bekommen. Das Land ist für das Unternehmen der zweitwichtigste Markt nach den USA. Durch das Beben und den Tsunami waren die Geschäfte über mehrere Tage geschlossen gewesen.

Grün-Rot in Stuttgart im Endspurt
Die künftige grün-rote Landesregierung in Stuttgart will ihren Koalitionsvertrag abschließend formulieren. Streit gibt es um das weitere Vorgehen bei Stuttgart 21 und um die Frage, welche Autos künftig im Ländle produziert werden sollen.

Sondersitzung wegen Sarrazin
Der SPD-Landesvorstand Berlin trifft sich zu einer Sondersitzung, um über die unerwartete Einstellung des Parteiausschlussverfahrens gegen Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin zu beraten. Viele sind darüber erbost - in der Partei gärt es.
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Streit um Flüchtlinge
Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy will künftig die Außengrenze seines Landes dichtmachen, um weitere nordafrikanische Flüchtlinge abzuwehren, die mit einem Schengen-Visa von italienischen Behörden einreisen wollen. Über die umstrittene Praxis der Regierung in Rom, das Flüchtlingsproblem auf diese Weise zu lindern, redet Sarkozy mit seinem italienischen Amtskollegen Silvio Berlusconi.

Renault veröffentlicht Zahlen
Der französische Autobauer will zeigen, ob er von der anziehenden Konjunktur in Europa profitieren kann und die Umsätze im ersten Quartal des Jahres gestiegen sind.

UBS kommt im Investment-Banking nur langsam voran
Die Schweizer Großbank UBS überrascht mit einem Gewinn von 1,8 Milliarden Franken. Analysten hatten einen niedrigeren Gewinn für das erste Quartal erwartet. Besonders im Investment-Banking sahen sie Schwächen.
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Johnson Controls nach Japan-Beben vorsichtig
Die Folgen der Erdbeben-und Reaktorkatastrophe in Japan zeigen sich nun auch in Detroit. Der US-Autozulieferer Johnson Controls spürt eine Belastung seiner Geschäfte durch den Rückgang der Auto-Produktion.
USA schicken ihre Bürger aus Syrien heraus
Das Vorgehen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hat Folgen. Erst drohten die USA mit Sanktionen, nun fordern sie ihre Bürger auf, Syrien schnellstmöglich zu verlassen.
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Steigende Rohstoffkosten belasten US-Börse
Nach dem erfolgreichen Handelsverlauf der vergangenen Woche unter dem Eindruck einer überzeugenden Bilanzsaison haben Dow Jones und S&P 500 zum Wochenauftakt nachgegeben.
Hohe Erwartungen an Coca-Cola
Der weltgrößte Hersteller von Erfrischungsgetränken, Coca-Cola, legt heute Zahlen für das erste Quartal vor. Die Erwartungen sind hoch: Im vierten Quartal hatte Coca-Cola mit starken Zahlen geglänzt. Eine größere Nachfrage in Nordamerika und Europa ließ den Überschuss auf 5,8 Milliarden Dollar steigen - fast viermal so viel wie im Vorjahresquartal.

Zahlen von US-Großunternehmen
Über das erste Quartal des Jahres geben gleich mehrere bekannte Firmen im Laufe der kommenden Nacht Auskunft: Der Rüstungskonzern Lockheed Martin, die Fluggesellschaften Delta Airlines und US-Airway, ferner United Parcel Service sowie der Autobauer Ford und die Internet-Ikone Amazon.
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USA besorgt über Grenzkonflikt in Thailand
Neue Gefechte mit Schusswaffen und Panzerfäusten: Wegen des thailändisch-kambodschanischen Grenzkonflikts sind mittlerweile Tausende Menschen auf der Flucht. Die USA zeigen sich nun besorgt über die Situation.
Größter Tagesverlust seit zwei Wochen
Der starke Yen verdirbt den Anlegern in Japan die Laune. Vor allem exportorientierte Industrieunternehmen leiden. Den Autokonzern Toyota belastet ein Zeitungsbericht über Umsatzverluste zusätzlich.