Roberto Abraham Scaruffi

Wednesday, 8 June 2011


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Die Atomindustrie schlägt zurück
Nach RWE-Chef Jürgen Großmann zeigt sich auch Eon-Boss Johannes Teyssen kampfeslustig: Bundesregierung und Atommanager werden sich vor Gericht wiedersehen. Die Forderung der Konzerne: Entschädigung in Milliardenhöhe.

Schäuble fordert einen Anleihe-Tausch
Griechenland soll so eine Verlängerung der Laufzeiten seiner Schulden erreichen - unter starker Beteiligung der privaten Gläubiger.

Firmen kämpfen um Auszubildende
Aus Angst vor einem Fachkräftemangel engagieren Unternehmen so viele Auszubildende wie nie: Fast 150.000 Verträge wurden bis Mai abgeschlossen, zeigen Daten des DIHK.

Die Probleme Irans mit dem Öl
Heute leitet der Iran das erste Mal seit 1979 ein Treffen der Opec, der Erdölförderländer. Das Regime kämpft jedoch mit der Ausbeutung und dem Verkauf seiner riesigen Ölvorkommen. Ein Report.

Finanzinvestor steigt bei Altersheimen ein
Die milliardenschwere Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Triton hat sich bei dem kränkelnden Altersheimbetreiber Curanum mit 17 Prozent eingekauft.

Heideldruck arbeitet sich aus der Krise
Nach dem tiefen Einbruch rechnet der Maschinenbauer mit einer Erholung, wenn auch nur schrittweise. Ein Gespräch mit Vorstandschef Bernhard Schreier.

Das Lehman-Gespenst
Wirtschaftsforscher Jean Pisani-Ferry widerlegt die These, eine Umschuldung Griechenlands würde Europa ins Chaos stürzen.

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Bernanke verteidigt lockere US-Geldpolitik
Ben Bernanke klagt über das "frustrierend langsame" Wachstum der US-Wirtschaft. Um die Konjunktur anzukurbeln, will der Chef der US-Notenbank weiter billiges Geld bereitstellen. Gleichzeitig mahnt er die Politik.
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Das Wichtigste in 99 Sekunden
aus Wirtschaft und Politik
Die Themen der Frühsendung: Schäuble fordert Umschuldung für Griechenland, Angela Merkel erhält in den USA die Medal of Freedom, Ehec-Krise verursacht dramatische Umsatzverluste im Einzelhandel, US-Notenbankchef Bernanke weiter für lockere Geldpolitik, Heuschrecke erwirbt Anteil an Altersheimbetreiber.
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Dax kämpft um die 7100-Punkte-Marke
Nach fünf Tagen mit Verlusten gab es gestern wieder mal ein kleines Plus für den Dax. Heute dürfte davon nicht viel übrig bleiben. Bernanke verdirbt den Anlegern die Laune.
Guter Jahresschluss für KDG
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat nach Einschätzung von Analysten sein Geschäftsjahr (Ende März) mit einem guten vierten Quartal abgeschlossen. Die Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um gut acht Prozent auf 187 Millionen Euro gesteigert hat. Unter dem Strich dürfte dennoch ein kleiner Verlust von knapp zwei Millionen Euro stehen nach einem Minus von 23,2 Millionen Euro vor einem Jahr.

Außenhandel schwächelt
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum deutschen Außenhandel im April. Analysten gehen davon aus, dass die Exporte im Vergleich zum Vormonat drei Prozent niedriger ausfallen. Im März hatten sie noch gut sieben Prozent zugelegt. Auch bei den Importen rechnen Experten mit einem leichten Minus von einem Prozent.

Sondertreffen zur Ehec-Krise
Die Gesundheits- und Verbraucherminister von Bund und Ländern wollen über das Krisenmanagement zur Eindämmung des gefährlichen Darmkeims Ehec beraten. Zu der Sonderkonferenz in Berlin wird auch EU-Verbraucherkommissar John Dalli erwartet. Das Robert-Koch-Institut und weitere Bundesbehörden wollen über den aktuellen Stand der Infektionswelle informieren, deren Quelle weiter unbekannt ist.
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Opec-Länder tagen
Die Vertreter der Opec-Staaten beraten in Wien über eine Erhöhung der Förderquoten. Während sich Saudi-Arabien als weltgrößter Erdölförderer für eine Ausweitung der Quoten ausspricht, fordert der Iran niedrigere Steuern auf Erdölprodukte in den G7-Staaten.

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Weltbank sieht Wachstum, aber auch Gefahren
Die Weltkonjunktur nimmt nach Einschätzung der Weltbank nächstes Jahr weiter Fahrt auf, doch droht der Boom der Schwellenländer zum ernsten Problem zu werden.
Obama verleiht Merkel die Freiheitsmedaille
Obama ehrt Merkel "als Symbol des Triumphs der Freiheit" mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA. Die Verleihung der Freiheitsmedaille ist der krönende Abschluss des Besuchs der Kanzlerin in Washington.
Nintendo stellt in Los Angeles neue Spielekonsole vor
Der japanische Unterhaltungskonzern Nintendo bringt eine neue Spielekonsole auf den Markt. Die sogenannte Wii U wird für 2012 in den Geschäften erwartet. Über den Preis für den Wii-Nachfolger schwieg Nintendo.
Sorge um US-Haushalt
Das hohe Defizit des US-Haushalts lässt auch Vorstände nervös werden. Dan Akerson, Vorstand bei General Motors, fordert einen Zehnjahresplan zum Schuldenabbau.
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US-Börsen mit Verlusten nach Bernanke-Rede
Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag den fünften Handelstag in Folge Verluste verbucht. Die Indizes drehten nach einer Rede von Notenbank-Chef Ben Bernanke kurz vor Börsenschluss ins Minus.

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Ford will Volkswagen in China angreifen
Der US-Autobauer Ford will in den kommenden Jahren kräftig wachsen, vor allem in den asiatischen Schwellenländern. Dort trifft er aber auf starke Gegenspieler, ganz vorne mit dabei Volkswagen.
Bernanke und starker Yen belasten Tokioter Börse
Pessimistische Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke sowie ein Anstieg des Yen haben am Mittwoch an der Tokioter Börse leichte Verluste ausgelöst.
FÜR SIE GELESEN - HANDELSBLATT PRESSESCHAU
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Das Ehec-Krisenmanagement in Deutschland polarisiert die internationalen Medien.

Die Financial Times Deutschland kritisiert die Reaktionen von Politikern, Bauern und Verbrauchern auch auf die Ehec-Erkrankungen. Den von Bauern geforderten Entschädigungszahlungen hält das Blatt entgegen, dass der Kaufstreik der Deutschen aus Furcht vor Erkrankungen zum unternehmerischen Risiko eines Landwirts gehöre.

Die New York Times widmet sich der Warnung der Deutschen vor Sprossen, die damit zu vergleichen sei, dass man die eigene Nase für ein mit Viren beladenes Niesen verantwortlich mache.

Die Welt fordert eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Ländern, Bundesämtern und Ministerien, die für den Ernstfall besser gerüstet sein müssten, um schneller reagieren zu können.

Das Wall Street Journal fragt sich, warum Deutschland immer mehr Freunde in Europa verliere. Das Blatt führt zahlreiche Belege für die Spannungen auf: die deutsche Atompolitik, die Enthaltung der Deutschen im UN-Sicherheitsrat zu Libyen, die voreiligen Ehec-Warnungen der deutschen Behörden oder die Forderungen der Deutschen nach einem verstärkten Spar-Kurs in Griechenland.

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