Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 6 June 2011


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Teuer, teurer, Griechen-Hilfe 2.0
Während in Athen der Wutbürger regiert und gegen die Sparpläne der Regierung protestiert (Foto), wird weiter an der hellenischen Hilfe 2.0 gearbeitet. Und die wird teurer als gedacht: Das zweite Rettungspaket ist nach Einschätzung von Experten aus Bundesfinanzministerium, EU-Kommission, EZB und IWF mehr als 100 Milliarden Euro schwer. Hintergrund laut Spiegel: Für die griechischen Staatsanleihen wird 2014 eine Anschlussfinanzierung erforderlich. Zahlen sollen die Zeche nach Wunsch von Finanzminister Wolfgang Schäuble neben den Steuerzahlern auch die Banken, meldet der Spiegel. Ein von seinen Beamten entwickeltes Modell sehe einen freiwilligen Umtausch von Staatsanleihen in Papiere mit siebenjähriger Laufzeit vor. Das Wall Street Journal meldet, die Banken würden mit 30 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Die Welt warnt davor, dass die freiwillige Umschuldung von den entscheidenden Gremien als Zahlungsausfall Griechenlands gewertet würde. Die NZZ fordert ein Ende des "Durchfütterns" schwächelnder Banken durch die EZB.
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NEWS
Zu blöd zum Banken-Kaufen?
Dem früheren Aufsichtsrat der BayernLB rund um Kurt Faltlhauser, Ex-Finanzminister Bayerns, wird von der Münchner Staatsanwaltschaft vorgeworfen, beim Kauf der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria Druck auf die Landesbank ausgeübt zu haben. Ob sie "zu blöd" seien, "eine Bank zu kaufen", soll Faltlhauser die Vorstände angeherrscht haben, nachdem ihr Versuch, zunächst ein anderes österreichisches Institut zu übernehmen, Ende 2006 gescheitert war, berichtet der Spiegel.
» Spiegel » Süddeutsche Zeitung
Beteiligungsmanager jubeln
Die deutsche Beteiligungsbranche besitzt so viel Selbstvertrauen wie seit Jahren nicht mehr. Nach Berechnungen des Branchenverbands BVK und der KfW Bankengruppe, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegen, klettert das renommierte "German Private Equity Barometer" im ersten Quartal 2011 um fünf Zähler auf 47,0 Punkte. So hoch notierte es zuletzt vor mehr als fünf Jahren.
» Handelsblatt
Eigenkapital im Fokus
Die US-Notenbank diskutiert über weitere Maßnahmen zur Aufstockung des Eigenkapitals von Banken. Governor Daniel Tarullo regt an, dass die Institute künftig Kapital in Höhe von acht bis 14 Prozent ihrer Assets vorhalten müssen.
» Wall Street Journal
Wer kontrolliert besser?
Die Qualität der Bankenaufsicht ist schlechter geworden, urteilen deutsche Kreditinstitute. Die Bankaufseher der Bundesbank schneiden besser ab als die Bafin-Kontrolleure: Sie gelten als kompetenter, pragmatischer, schneller.
» Handelsblatt
Shortcuts aus der Finanzbranche
Der belgische Finanzkonzern KBC will seine Tochter KBL European Private Bankers nun offenbar doch in einzelnen Teilen verkaufen » HB Die Bundesbank hat sich bei der Bewertung von Sicherheiten verrechnet, die die Banken im Gegenzug für Kredite bei der EZB einreichen können » Sp Die Schweizer Großbank Credit Suisse muss dem Halbleiterhersteller STMicroelectronics 400 Millionen Dollar Schadenersatz für Verluste mit sogenannten Auction Rate Securities zahlen » HB Die japanische Bank Nomura hat die Cash-Boni der Führungsetage im ersten Quartal halbiert » WSJ Der IWF bereitet einen Hilfskredit über drei Milliarden Dollar für das Revolutionsland Ägypten vor » HB
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FEEDBACK - meistgeklickter Link der vorherigen Ausgabe
Heimliche Herren des Dax
Er berät die US-Regierung und hält erhebliche Anteile an deutschen Dax-Konzernen: Niemand verwaltet so viel Geld wie der Finanzdienstleister Blackrock - rund um den Globus etwa 3,65 Billionen Dollar. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Doch kaum jemand kennt ihn. Ein Blick hinter die Kulissen. Außerdem zeigt das Handelsblatt, in welchen Dax-Konzernen Blackrock steckt.
» Handelsblatt

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HEUTE IM HANDELSBLATT
Titel: Wer bezahlt den Ausstieg?
Politik: "USA fallen als Motor des Wachstums aus"
Unternehmen: Die teure Wette der IT-Riesen
Finanzen: Beteiligungsmanager jubeln
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INSIDER-BAROMETER - Transaktion der Top-Manager
Topmanager erwarten steigende Aktienkurse
Es mag der Blick in volle Auftragsbücher, bestens ausgelastete Produktionshallen und auf hohe Exportzahlen sein, der Deutschlands Firmenchefs derzeit in besonders gute Stimmung versetzt. Kaum anders ist es zu erklären, dass sie im Gegensatz zu vielen Strategen in Banken und Fondshäusern seit wenigen Wochen kräftig Aktien kaufen, und zwar Aktien ihrer Unternehmen. Das Kalkül ist eindeutig: Die Firmeninsider denken, dass der Aufschwung noch eine ganze Weile anhalten wird und die Kurse deshalb noch deutlichen Spielraum nach oben haben. Das Insiderbarometer, das das Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management exklusiv für das Handelsblatt berechnet, ist zuletzt auf den höchsten Stand seit November 2010 gestiegen.
» Handelsblatt (ausführlicher Insider-Artikel)
KÖPFE
US-Wirtschaft verliert an Schwung
Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, geht laut Handelsblatt davon aus, dass die US-Wirtschaft deutlich an Schwung verlieren wird. "Die Arbeitsmarktdaten zeigen, dass die US-Wirtschaft im Mai nicht einmal genügend Stellen geschaffen hat, um mit dem Wachstum der Bevölkerung Schritt zu halten." Wenn die amerikanische Wirtschaft aus ihrem Loch herauskommen wolle, helfe eigentlich nur eine starke Dollarabwertung, meint die Zeit. Die FTD bewundert die Amerikaner für ihr "kraftvolles Streben" nach Wachstum.
» Handelsblatt » Zeit » Financial Times Deutschland
Ende eines Imperiums
Ron Paul, früherer Anwärter aufs US-Präsidentenamt, hat wenig Hoffnung, dass die USA ihre Schulden in den Griff bekommen. Die Regierung werde weiterhin immer mehr Geld ausgeben. Die im Irak, in Afghanistan, Pakistan und Libyen geführten Kriege seien zu teuer. "Uns geht das Geld aus. So enden alle großen Nationen und Imperien."
» Business Insider
Schraube nicht überdrehen
Werner Görg, Vorstandschef der Gothaer Versicherungsgruppe, hat vor zu starken Preiserhöhungen in der Rückversichererbranche gewarnt. "Die Rückversicherer verdienen besser als ihre Kunden, und wenn sie die Schraube überdrehen, hat die Kundschaft Alternativen." Dass Görg als einstiger Vorstandschef der Gothaer Rück auch diese Seite gut kennt, gibt seinen Worten noch mehr Gewicht", applaudiert die Financial Times Deutschland.
» Financial Times Deutschland
DSK rüstet sich für Prozess
Dominique Strauss-Kahn, Ex-IWF-Chef, steht ab heute wieder vor Gericht. Dem 62-jährigen Franzosen soll an diesem Montagmorgen im Saal des New Yorker Kautionsrichters Michael Obus die Anklage vorgelesen werden. Ihm drohen 25 Jahre Gefängnis. Äußerungen seiner Verteidigung lassen darauf schließen, dass der Angeklagte auf "nicht schuldig" pochen wird.
» Handelsblatt » Standard
Millionenbetrug à la Schweiz
R. G., langjähriger UBS-Kadermann, spezialisiert auf Super-Millionäre aus Spanien, soll seine Kunden um rund 20 Millionen Franken betrogen haben. Eine Million soll er außerdem illegal in die eigene Tasche gesteckt haben. G. wurde fristlos entlassen, G.s Chef gefeuert, der nächsthöhere Vorgesetzte versetzt.
» Sonntagszeitung
Zweite Wahl gewinnt
John McFarlane, Director bei der Royal Bank of Scotland, soll der neue Chairman von Aviva werden. Die Personalie, die noch bei der Aufsichtsbehörde zur Prüfung vorliegt, könnte die einjährige Suche nach einem Nachfolger für den bald pensionierten Lord Sharman beenden. Doch McFarlane ist nur die zweite Wahl beim britischen Versicherer.
» Financial Times
ZUGABE - worüber die Finanzwelt schmunzelt
Terroranschlag mit Kreditkarten
Neuerungen im Finanzsektor treiben mitunter seltsame Blüten. Der in der Verbreitung von esoterischen und anderen exotischen Theorien erfahrene Internetsender Alpenparlament.tv wertet die Verbreitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs gemeinsam mit dem Buchautor Andreas Popp als Baustein einer "generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der Menschen", "Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende Finanzsystem" und Versuch, "Querulanten und Miesmachern und nonkonformen Geistern das Handwerk zu legen". Auch schön: Die Sendungen der Alpenparlamentarier über Botschaften der Außerirdischen an die Menschheit und eine Raumstation Atlantis.
» Youtube (bargeldlos) , » Video Außerirdische , » Video Atlantis