 |
 |
GEWINN SINKT
Düstere Zeiten für die UBS
Die UBS erlebt ihr nächstes Desaster: Die
Quartalszahlen fallen deutlich schwächer aus als erwartet. Die größte Schweizer
Bank fuhr auch im Investment-Banking einen herben Verlust ein. Es gibt aber auch
positive Zeichen. Mehr...
|
 |
 |
FÜR SIE GELESEN
Die Handelsblatt Presseschau
Die internationale Presse hält den Vorschlag
eines Sonderkontos für Griechenland für unmachbar und kritisiert Angela Merkels
Wahlhilfe für Nicolas Sarkozy. Reuters fahndet nach dem wahren Grund für
Griechenlands Misere. Mehr...
|
 |
 |
LESERFAVORITEN
|
 |
 |
VIDEO
Marktbericht Wall Street
|
 |
VIDEO
Börse Frankfurt
|
 |
VIDEO
Analyser to go
|
 |
 |
Handelsblatt Business Monitor I -
Ausblick auf 2012
Das Handelsblatt hat die forsa Gesellschaft
für Sozialforschung und statistische Analysen mbH beauftragt, die Befragungen
eines repräsentativen Panels von Führungskräften der Wirtschaft in Deutschland
zu übernehmen. Dazu wurden forsa die Angaben von 890 Führungskräften zur
Verfügung gestellt.
Die aktuellen Umfrageergebnisse liefern detaillierte
Antworten auf folgende Fragen:
- Was wird aus der FDP? Droht der Partei
der Weg in die Bedeutungslosigkeit? - Spüren die Unternehmen die
Auswirkungen der Euro-Krise? - Und was wird aus Bundespräsident Wulff,
sollte er zurücktreten?
Hier den aktuellen Handelsblatt Business
Monitor bestellen
|
 |
 |
TERMINE DES TAGES
Produziert die Industrie weniger?
Nachdem gestern bekannt wurde, dass die deutsche Industrie im Dezember 1,7
Prozent mehr Aufträge hereingeholt hat als im November, darf man gespannt sein,
welche Zahlen heute zur Industrieproduktion im Dezember verkündet werden. Da die
Märkte die Entwicklung des Auftragseingangs im Dezember unterschätzt hatten,
könnte das auch für die Produktion gelten. Erwartet wird bisher jedenfalls ein
Minus von 0,3 Prozent zum Vormonat. Im November hatte das Minus allerdings noch
0,6 Prozent betragen.
BGH verhandelt über Strafhöhe bei
Steuerhinterziehung Der Bundesgerichtshof verhandelt über die Frage, ob
Steuerhinterzieher härter bestraft werden müssen. Es geht um einen ehemaligen
Unternehmer, der die Allgemeinheit um mehr als 1,1 Millionen Euro an Steuern
betrogen hatte. Das Landgericht Augsburg verurteilte den Mann zu einer
Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hat
Revision eingelegt - sie will eine höhere Strafe. Der 1. Strafsenat des BGH muss
nun entscheiden, ob eine Bewährungsstrafe noch angemessen ist.
|
 |
 |
TERMINE DES TAGES
Streiks in Griechenland gegen
Sparprogramm Aus Protest gegen neue harte Sparmaßnahmen wollen die
Gewerkschaften in Griechenland streiken. Ministerien und staatliche Unternehmen
sowie die öffentlichen Verkehrsmittel sollen für mehrere Stunden bestreikt
werden. Zu dem Streik haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände aufgerufen.
Am Nachmittag wollen die griechischen Spitzenpolitiker unter Vorsitz des
Ministerpräsidenten Lucas Papademos entscheiden, ob sie dem harten Sparprogramm
zustimmen, damit das Land das neue Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro
bekommt. Andernfalls ist Griechenland Ende März pleite.
Glaxo
Smithkline verdient deutlich mehr Der Pharmakonzern Glaxo Smithkline hat
nach Analystenprognosen im vergangenen Jahr mit 27,6 Milliarden Pfund drei
Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Der Grund: Die Verkaufszahlen für ein
sehr wichtiges Medikament gehen in den USA weiter zurück. Dafür dürften aber die
Gewinne deutlich gestiegen sein: von 4,5 Milliarden Pfund im Jahr 2010 auf 8,4
Milliarden Pfund im vergangenen Jahr. 2010 hatten Sonderbelastungen zur
Beilegung juristischer Auseinandersetzungen den Gewinn
belastet.
Arcelor-Mittal: Unsicherer Ausblick Der weltgrößte
Stahlkonzern Arcelor-Mittal hat im vergangenen Jahr seinen operativen Gewinn
nach Einschätzung von Experten um fast ein Fünftel auf 10,2 Milliarden Dollar
erhöht. Die Bilanz ist tadellos, aber der Blick in die Zukunft unsicher. Gerade
in Teilen von Europa droht der Stahlabsatz zu bröckeln, den Branchenprimus würde
dies treffen. Verwunderlich ist daher, warum Vorstandschef Lakshmi Mittal nur
per Telefon den Journalisten Rede und Antwort stehen will und nicht von
Angesicht zu Angesicht. Die Bilanzpressekonferenz blies der Konzern mit der
Begründung ab, es gebe kein ausreichendes Interesse.
Zieht BP an Shell
vorbei? Der britische Ölmulti BP hat möglicherweise seinen Erzrivalen
Shell geschlagen - zum ersten Mal seit gut einem Jahr: Analysten zufolge hat BP
im vierten Quartal 2011 einen Gewinn von 4,87 Mrd. Dollar (bereinigt um
Wertveränderungen beim Ölbestand) erwirtschaftet. Shell kam im selben Zeitraum
auf 4,85 Mrd. Dollar. Es waren vor allem Verluste in der Raffineriesparte, die
den Shell-Quartalsgewinn niedriger ausfielen ließen als erwartet. BP hat eine
kleinere Raffiniersparte als Shell, die niedrigen Margen im Geschäft mit der
Weiterverarbeitung von Rohöl zu Benzin, Kerosin und anderen Heizstoffen dürften
BP daher weniger zu schaffen machen. Investoren hoffen zudem, dass BP-Chef Bob
Dudley eine Erhöhung der Dividende ankündigt.
Berlusconis Sex-Prozess
auf dem Prüfstand der Verfassungsrichter Silvio Berlusconis
"Rubygate"-Prozess um angeblichen Sex mit minderjährigen Prostituierten und
Amtsmissbrauch kommt heute auf den Prüfstand des italienischen
Verfassungsgerichts. Es geht um die Frage, ob der "Fall Ruby" weiterhin vor dem
Mailänder Gericht verhandelt wird - oder vor einem speziellen Ministergericht,
wie es der frühere Regierungschef verlangt. Die Verfassungsrichter hatten
Berlusconis - von der Abgeordnetenkammer in Rom unterstützten - Einspruch für
zulässig erklärt. Hauptargument Berlusconis: Er habe als Regierungspolitiker
gehandelt, als er das ehemalige Partygirl Ruby persönlich mit einem Anruf bei
der Polizei vor einer Festnahme bewahrte - in der Annahme, das Mädchen sei eine
Nichte des damaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Das Argument nannten
Mailänder Richter "lächerlich".
|
 |
 |
US-WAHLKAMPF
Wie Barack Obama Wandel definiert
Ein Mann, ein Wort: Der US-Präsident besinnt
sich auf das, was er einmal versprochen hat. Schien Barack Obama zuletzt das
Wohlwollen der amerikanischen Wähler verspielt zu haben, liegt er jetzt in einer
Umfrage vorn. Mehr...
|
 |
 |
ÖLEXPORTE
Kanada liebäugelt mit China
Im Januar ist ein Pipeline-Großprojekt
gescheitert, durch das kanadisches Öl zu den Raffinerien in Texas fließen
sollte. Doch Kanada kann auch anders: Nun besinnt sich das Land auf neue Märkte.
Ganz vorne dabei: China. Mehr...
|
 |
 |
US-BANK
Spitzen-Boni stürzen Lazard ins Minus
Nach einem Vorjahresgewinn von knapp 100
Millionen Dollar ist die US-Bank Lazard im vierten Quartal in die Verlustzone
geschlittert. Verantwortlich dafür sind die europäische Schuldenkrise, aber auch
hohe Bonuszahlungen. Mehr...
|
 |
 |
TERMINE DES TAGES
Gutes Jahr für Coca-Cola Der
US-Brausehersteller, der heute über das zurückliegende Geschäftsjahr berichtet,
hat nach Einschätzung von Analysten seinen Umsatz um knapp fünf Prozent auf elf
Milliarden Dollar gesteigert. Beim operativen Ergebnis (Ebitda) erwarten
Experten sogar ein Plus von 66 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Dollar. Im
abgelaufenen Jahr ist es Coca-Cola gelungen, gestiegene Rohstoffkosten über
Preiserhöhungen auf die Kunden abzuwälzen - der Umsatz kletterte dennoch weiter.
Auch in den Schwellenländern wie Indien oder Argentinien war die Nachfrage
ungebrochen stark.
Walt Disney weiter auf Wachstumskurs Der
Eigner von TV-Sendern (ABC, ESPN, Super RTL), Filmstudios sowie Freizeitparks
legt Zahlen für das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahres vor. Nach
Einschätzung von Analysten hat der Konzern mit 11,2 Milliarden Dollar rund 4,5
Prozent mehr umgesetzt als ein Jahr zuvor. Beim operativen Ergebnis (Ebitda)
erwarten sie ein Plus von knapp neun Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar.
|
 |
 |
WORTE DES TAGES
"Ich hege Bewunderung für Frau
Merkel. Wir sind nicht neidisch. Wir wollen Deutschland nacheifern."
Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs
"Wir erwarten,
dass wir wahrscheinlich eine Buße bezahlen müssen." Boris Collardi, Chef
der Schweizer Bank Julius Bär, über eine mögliche Geldstrafe in den
USA
|
 |
|