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RÜCKVERSICHERER
Munich Re hui, Ergo
pfui
Der Rückversicherer
Munich Re hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr mehr als vervierfacht -
trotz eines Dämpfers bei der Tochter Ergo. Die Beistragseinnahmen aus
Versicherungen für Versicherungen kletterte von 26 auf 28,2 Milliarden Euro. Die
Aktionäre sollen daher eine höhere Dividende erhalten. » Handelsblatt Auch
Naturkatastrophen konnten dem Rückversicherer nicht die Bilanz verhageln: Munich
Re steckt Hurrikan "Sandy" locker weg, schreibt » Reuters.
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GEHÄLTER UND BONI
Regierungskommission
verlangt Gehaltsgrenze für Manager
Die Gehälter und Boni
von Vorständen sollen nicht mehr unbegrenzt steigen: Eine von der Regierung
eingesetzte Kommission empfiehlt eine Obergrenze für Unternehmen - ohne deren
Höhe zu nennen. "Das bleibt allein in der Entscheidungsfreiheit des
Aufsichtsrats. Die Vergütungssysteme sollten aber nicht nach oben offen sein",
sagte der ehemalige Daimler-Finanzvorstand Manfred Gentz, der die
Vorschläge federführend ausgearbeitet hatte. » Handelsblatt
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PRIVATBANKEN
Die Verlierer der
Hyper-Finanz
Die schweizer
Privatbanken Pictet und Odier ändern ihre Gesellschaftsform. Nach
dem UBS-Offshore-Debakel in den USA, dem Libor-Skandal, dem ewigen
Steuerstreit und dauernd verschärften Gesetzen ist das Ende der klassischen
Privatbank ein weiterer Schlag für den Finanzplatz Schweiz, schreibt die » Handelszeitung.
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TRENNBANKEN-PLÄNE
Schlechte
Nachrichten für Deutsche Bank
Trennbanken-Pläne
würden die Deutsche Bank offenbar härter treffen als erwartet, berichtet
das » Wall Street Journal
Deutschland. Der Gesetzesentwurf, über den das Kabinett heute
berät, legt im Geschäft mit Hedgefonds besonders strenge Maßstäbe an. Damit
läuft das geplante Gesetz zu den Trennbanken doch auf eine Lex Deutsche Bank
hinaus, die hierzulande bei weitem am stärksten betroffen wäre.
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LIBOR-SKANDAL
RBS soll mindestens
400 Millionen Pfund Strafe zahlen
Die Royal Bank of
Scotland hat einen Vergleich mit britischen und amerikanischen Behörden
geschlossen, berichtet die » Reuters. Demnach werde die
Bank eine Strafe in Höhe von 400 bis 500 Millionen Pfund für die mutmaßlichen
Manipulationen des Libor und anderer Referenzzinssätze zahlen.
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SCHADENSERSATZ
USA verklagen
S&P auf fünf Milliarden Dollar
Das
US-Justizministerium verklagt Standard & Poor's auf
Schadensersatz. (Finance Today berichtete) Die Regierung will fünf Milliarden
Dollar von der Ratingagentur. » Reuters Dabei helfen könnten
interne E-Mails, die nun bei Gericht eingereicht wurden. In einem internene Memo
warnt ein S&P-Mitarbeiter seine Kollegen: "Dieser Markt ist ein
herumwirbelnder Kreisel, der böse enden wird." Das war im Dezember 2006. » New York Times
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Shortcuts aus der
Finanzbranche
Die Mehrheit der
Schweizer Bürger will das Bankgeheimnis nicht aufgeben. Das zeigt eine neue
Umfrage. » HZ Der Gewinn der
Deutschen Börse ist um ein Fünftel auf rund 660 Millionen Euro
geschrumpft. Bis 2016 will Deutschlands größter Börsenbetreiber die Kosten um 70
Millionen Euro drücken. » HB Anleger haben 2012 nur
4,5 Milliarden Euro in geschlossene Fonds investiert. Das ist ein Minus von 23
Prozent. » MM die chinesische
Bankenaufsicht begrenzt die Kreditvergabe im Land. » WSJD Fitch senkt
seinen Ausblick für die Kreditwürdigkeit der Niederlande auf negativ.
Damit droht der Verlust des AAA. » HB
SNB-Direktionsmitglied Fritz Zurbrügg rechnet nicht mit
Negativzinsen in der Schweiz. » HZ Barclays verkauft
sein indisches Kreditportfolio-Geschäft an die Kotak Mahindra Bank. » BB
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| 1. |
BAD BANKS
Wer kauft die
Schrottpapiere der Banken?
Die Credit
Suisse hat gerade mit einer Klage wegen des Verkaufs von windigen
Hypothekenpapieren zu kämpfen. Die Deutsche Bank bemüht sich dagegen
derzeit, riskante Papiere loszuwerden. Wer die Schrottpapiere kauft und warum,
erklärt die » Wirtschaftswoche.
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| 2. |
ANTI-FETT-SPRITZE
Bayer kämpft gegen
das Doppelkinn
Der deutsche
Pharma-Konzern Bayer will die Menschheit vom Doppelkinn befreien. Die
neue Anti-Fett-Spritze "ATX-101" steht kurz vor der Zulassung - und es könnte
ein dickes Geschäft werden: Bayer rechnet mit einem Jahresumsatz bis zu 250
Millionen Euro. » Handelsblatt |
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| 3. |
QUARTALSERGEBNIS
Commerzbank meldet
720 Millionen Euro Verlust
... Der Weg von
Commerzbank-Chef Martin Blessing gleiche einem Irrgarten. Die Bank fahre
eine Strategie des Auf- und Abbruchs. Ähnlich sieht das das » Handelsblatt Nach einer
fünfjährigen Pechsträhne stelle sich die Frage, ob die Fehler nicht auch
hausgemacht seien. Dafür gebe es eine Menge Indizien. |
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GUTE GESCHÄFTE
Hugo Chavez und
Goldman Sachs - eine unheilige Allianz
Hugo Chavez ,
Präsident Venezuelas, gibt gern den Kapitalisten-Schreck. Doch in Wahrheit
bedient er fleißig Investoren wie Goldman Sachs. Die wiederum sind
begeistert. Ein gutes Geschäft für beide Seiten: Die Renditen venezolanischer
Staatsanleihen lagen etwa doppelt so hoch wie der Durchschnitt bei
Schwellenländer-Bonds. » Handelsblatt
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UNFAIRE ENTLASSUNG
Jetzt klagen die
Banker
Alex Mallinson,
früherer Chef-Händler für Collateralized Debt Obligations bei der Royal Bank
of Scotland (RBS), hat seinen ehemaligen Arbeitgeber wegen unfairer
Entlassung verklagt. » Bloomberg Damit ist er nur
einer von einer Reihe von Bankern, die in den vergangenen Monaten gegen ihre
ehemaligen Unternehmen klagen. » Finews
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MARK MOBIUS
Der Reiz der
Schwellenländer
Mark Mobius,
Franklin-Templeton-Manager, rät, mindestens 35 Prozent in
Emerging-Markets-Aktien zu investieren. Ihn treibt die Frage: Wo auf dieser Welt
gibt es noch Wachstum? Die Antwort: China, Brasilien, Indien, aber auch Vietnam
und Nigeria. » Frankfurter Allgemeine
Zeitung
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AUS
PROTEST
Japans Notenbankchef
tritt zurück
Masaaki
Shirakawa, bisheriger Chef der Bank von Japan , hat seinen Rücktritt
für März angekündigt. Der überraschende Schritt wird als Protest gegen die
aggressive Geldpolitik der Regierung von Premier Shinzo Abe
interpretiert. (Finance Today berichtete) » Neue Zürcher Zeitung
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NEUER BOE-CHEF CARNEY
Der Lack ist schon
ab
Mark Carney,
designierter Chef der Bank of England, wird als Hoffnungsträger gefeiert.
Er soll mit frischen Ideen die britische Zentralbank aufmischen, die in der
Finanzkrise drastische Schwächen gezeigt hat. Doch mit seinen
Gehaltsvorstellungen und seinem Vorschlag, das Inflationsziel der BoE durch ein
inflationsbereinigtes Wachstumsziel zu ersetzen, sorgt er für erste Dämpfer. » Wall Street Journal
Deutschland
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BARCLAYS-CEO
Jenkins nimmt den
Kulturwandel ernst
Antony Jenkins,
CEO der britischen Barclays, hat nach den Skandalen seines Instituts
einen Kulturwandel eingeläutet. Er wolle die Selbstbedienungskultur der Bank
"zerstören" und milliardenteure Fehler hinter sich lassen. "Wir stehen absolut
hinter diesem Entschluss", sagte Jenkins vor der britischen parlamentarischen
Kommission für Bankenaufsicht. » Financial Times
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Norbert Häring: Stimmt es, dass...?
Soll Griechenland vielleicht gar
nicht saniert werden? Verdienen die Vorstände wirklich, was sie
verdienen? Fragen wie diese zur Wirtschaftswelt bleiben oft ungestellt. Aber
warum? Weil die Antwort zu kompliziert oder die Frage zu respektlos ist?
Handelsblatt-Autor Norbert Häring stellt sie trotzdem - und zwar täglich
in seiner Kolumne "Stimmt es, dass ..."
Seine Antworten
präsentiert er mit klaren Worten: Pointierte Analysen, die aktuelles
Wirtschaftsgeschehen und Ökonomielehre zusammenbringen. In leichtem Ton
legt er einfache Zusammenhänge offen. Für alle, die die Ordnung unserer
Wirtschaft durchschauen und ihre Krise verstehen wollen.
Das
Buch ist für 14,95 Euro zzgl. Versandkosten im Handelsblatt-Shop erhältlich.
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UNGEWÖHNLICHE KARRIERE
Vom Banker zum
Sexual-Berater
Vor sieben Jahren war
Mike Lousada ein weiterer Investmentbanker in der Londoner City. Dann
verließ er Nomura Holdings und ließ sich zum Reiki-Heiler und schließlich
zum Sexual-Berater ausbilden. Heute ist er zertifizierter Sex Coach und hilft
"sexuelle Wunden zu heilen". Zu seinen Klienten gehören auch seine ehemaligen
Arbeitskollegen. Zwischen 10 und 15 Prozent seiner Kunden kommen aus der
Finanzindustrie, sagt Lousada. Und die hätten zwei häufige Probleme: "Das eine
sind Erektionsstörungen. Das andere ist die frühzeitige Ejakulation. Beide
Probleme sind mit der Natur des Bankenjobs verbunden", erklärt Lousada » Financial Careers. |
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