Roberto Abraham Scaruffi

Monday, 7 March 2011


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Newsletter | 07.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Gaddafi lässt Beobachter ins Land
Gates entschuldigt sich für Tod von Kindern durch US-Angriff
Gaddafi-Truppen rücken auf Ras Lanuf vor
Schwere Gefechte in sudanesischer Ölregion
Tunesien löst Behörde für Staatssicherheit auf
Protest der Journalisten in Jordanien
Griechen empört über Abstufung durch Moody's
Korruptionsverdacht: Ex-Präsident Chirac auf Anklagebank
Westerwelle warnt vor Bürgerkrieg in Elfenbeinküste
Lokführer der GDL stimmen für Streiks
Olaf Scholz neuer Hamburger Bürgermeister
Van Gaal verlässt den FC Bayern zum Sommer
Das Wetter in Deutschland: Wieder viel Sonne
Global Media Forum 2011
Gaddafi lässt Beobachter ins Land
Libyens Machthaber Gaddafi will Vertreter der Vereinten Nationen und der EU zur Erkundung der humanitären Lage ins Land lassen. Die UN warnten das Regime in Tripolis, wer Recht breche, werde vor Gericht gestellt.
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Video Angst vor langem Bürgerkrieg
Video Kämpfe an mehreren Fronten
> Aufständische dementieren Gaddafi-Siege
> Militärisches Eingreifen in Libyen umstritten
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Gates entschuldigt sich für Tod von Kindern durch US-Angriff
KABUL: US-Verteidigungsminister Robert Gates hat sich bei seinem Besuch in Afghanistan für den Tod von neun Kindern bei einem amerikanischen Luftangriff entschuldigt. Im Beisein von Präsident Hamid Karsai bezeichnete Gates den Vorfall als Rückschlag für die Beziehungen der USA zum afghanischen Volk. Der Pentagon-Chef war nach Washingtoner Angaben zu einer Lageeinschätzung an den Hindukusch gereist, zur Vorbereitung der ab Juli vorgesehenen Truppenreduzierung. Gates erläuterte, zunächst würden nur kleinere Einheiten abgezogen. Zugleich würden sogar neue Soldaten in wichtige Kampfzentren verlegt.
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Gaddafi-Truppen rücken auf Ras Lanuf vor
TRIPOLIS: Kampfflugzeuge der libyschen Luftwaffe haben wieder mehrere Angriffe auf Stellungen der Aufständischen um den Ölhafen Ras Lanuf geflogen. Die Gegenoffensive der Truppen von Staatschef Muammar al Gaddafi stoppte offenbar vorerst den Marsch der Regierungsgegner auf die Hauptstadt Tripolis. Gefechte wurden auch aus Sawija und Misrata gemeldet. Auf internationaler Ebene gingen die Verhandlungen über weitere Sanktionen sowie eine Flugverbotszone über Libyen weiter. Großbritannien und Frankreich erwägen eine entsprechende UN-Resolution. Regierungsmitglieder der USA und Deutschlands blieben zurückhaltend, Russland lehnte jegliche Militärintervention ab.
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Schwere Gefechte in sudanesischer Ölregion
JUBA: Aus der ölreichen Region Abyei an der Grenze zwischen Süd- und Nordsudan werden vier Monate vor der anvisierten Aufspaltung des Landes weitere schwere Kämpfe gemeldet. Die Armee des Südens berichtete, bei einer Gegenoffensive habe man 65 Milizionäre getötet. Sieben eigene Soldaten seien gefallen. Die Zentralregierung in Khartoum wurde beschuldigt, die Milizen bewaffnet zu haben. Auch im Bundesstaat Jonglei seien die blutigen Auseinandersetzungen mit dem abtrünnigen Rebellengeneral George Athor wieder aufgeflammt, so ein Sprecher des südlichen Militärs. Hier seien 14 Aufständische getötet worden.
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Tunesien löst Behörde für Staatssicherheit auf
TUNIS: Die tunesische Übergangsregierung hat die Auflösung der nationalen Behörde für Staatssicherheit angekündigt. Während der Proteste, die im Januar zum Sturz des damaligen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali führten, war der so genannten politischen Polizei vorgeworfen worden, Bürger des Landes bespitzelt und schikaniert zu haben. Die Abschaffung erfolge "im Einklang mit den Werten und den Prinzipien der Revolution", erklärte das Innenministerium im Internet. --- Am Montag wurde zudem die dritte Übergangsregierung nach dem Sturz Ben Alis gebildet. Der neue Ministerpräsident Beji Caid Essebsi musste nach einer Rücktrittswelle sechs Posten in seinem Kabinett der "Technokraten" nachbesetzen. - Die Schlüsselministerien Verteidigung, Inneres, Justiz und Auswärtiges werden von den bisherigen Amtsinhabern geleitet.
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Protest der Journalisten in Jordanien
AMMAN: Etwa 600 jordanische Journalisten haben in der Hauptstadt Amman für eine freie und unabhängige Presse und gegen Zensur durch die Regierung demonstriert. Sie beklagten zudem, die staatsnahen Medien berichteten kaum über Aktivitäten der Opposition und deren Programme. Der im Vormonat ernannte neue Medienminister Taher Adwan - zuvor Chefredakteur einer unabhängigen Tageszeitung - versprach den Demonstranten "wirkliche Reformen" zur Stärkung der Pressefreiheit.
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Griechen empört über Abstufung durch Moody's
ATHEN/ BRÜSSEL: Griechenland wehrt sich gegen die radikale Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Moody´s. Die US-Agentur senkte die Bonität des Euro-Krisenlands diesmal um gleich drei Stufen, damit quasi noch unter Ramsch-Niveau. Die Regierung in Athen sprach von einer "völlig unberechtigten Aktion", insbesondere angesichts der jüngsten Sparmaßnahmen und der Erfolge bei der Haushaltssanierung. Derartige Vorhersagen könnten einen realen Absturz auch erst herbeireden, warnte das griechische Finanzministerium. - Auch in der EU gibt es Furcht vor einer Insolvenz Griechenlands. Wenige Tage vor dem EU-Sondergipfel forderte Währungskommissar Olli Rehn im Düsseldorfer "Handelsblatt" billigere Kredite für Athen und doppelt so lange Laufzeiten, um dem Land mehr Luft zu verschaffen.  
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Korruptionsverdacht: Ex-Präsident Chirac auf Anklagebank
PARIS: In Frankreich muss sich mit Ex-Präsident Jacques Chirac erstmals ein ehemaliges Staatsoberhaupt vor Gericht verantworten. In Paris wurde ein Korruptionsprozess gegen den heute 78-Jährigen und neun weitere Angeklagte eröffnet. Die Justiz wirft ihm vor, während seiner Zeit als Bürgermeister von Paris in den 90er Jahren Parteifreunde und Familienmitglieder bei der Stadt angestellt und bezahlt zu haben, ohne dass diese je dort gearbeitet hätten. Bis 2007 war der konservative Chirac durch das Präsidentenamt vor Strafverfolgung geschützt. Nachdem die Stadt Paris gegen eine Entschädigung von 2,2 Millionen Euro bereits auf eine Nebenklage verzichtet hatte, wird mit einem eher symbolischen und milden Urteil gerechnet. --- Chirac selbst wird voraussichtlich frühestens am Dienstag vor dem Richter erscheinen.
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Westerwelle warnt vor Bürgerkrieg in Elfenbeinküste
BERLIN: Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat vor einem Bürgerkrieg im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste gewarnt und sich besorgt über die wachsende Gewalt gezeigt. Die Situation berge die Gefahr einer Flüchtlingskatastrophe mit erheblichen Folgen für die gesamte Region, sagte der FDP-Politiker. Zugleich forderte er den bisherigen Präsidenten Laurent Gbagbo zum sofortigen Rücktritt auf. Gbabgo solle die Macht "umgehend" an den rechtmäßig gewählten Präsidenten Alassane Ouattara übergeben, so der Außenminister. -- Obwohl Ouattara international anerkannter Sieger der Wahl Ende November ist, weigert sich Gbagbo bislang, die Macht abzugeben. Die UN warnten kürzlich vor einem neuen Bürgerkrieg.
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Lokführer der GDL stimmen für Streiks
FRANKFURT AM MAIN: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will ihren Arbeitskampf ausweiten. Dafür sprachen sich mehr als 90 Prozent der Mitglieder in einer Urabstimmung aus, wie die GDL mitteilte. Bahnkunden und Unternehmen müssen sich damit auf unbefristete Streiks einrichten. GDL-Chef Claus Weselsky kündigte an, noch in dieser Woche mit den Arbeitsniederlegungen zu beginnen. Am Dienstag solle es allerdings keine Streiks geben. Die Deutsche Bahn forderte unterdessen erneut, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. -- Die GDL fordert einheitliche Löhne für alle 26.000 Lokführer bei der Deutschen Bahn und ihren privaten Konkurrenzunternehmen.
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Olaf Scholz neuer Hamburger Bürgermeister
HAMBURG: Gut zwei Wochen nach der vorgezogenen Bürgerschaftswahl ist der sozialdemokratische Spitzenkandidat Olaf Scholz zum neuen Hamburger Bürgermeister gewählt worden. Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Christoph Ahlhaus (CDU) an. -- Bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar hatten die Sozialdemokraten die absolute Mehrheit errungen und nach knapp zehn Jahren die CDU in der Regierung abgelöst.
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Van Gaal verlässt den FC Bayern zum Sommer
ZUM FUSSBALL: Louis van Gaal bleibt bis zum Saisonende Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Auf dieses vorzeitige Vertragsende haben sich der Vorstand und der niederländische Coach geeinigt. Mit dem Festhalten an Van Gaal wollten die Münchner das Mindestziel Qualifikation für die Champions League doch noch erreichen, bekräftigte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. -- Zuletzt hatte man drei Pflichtspiele in Folge verloren.


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Das Wetter in Deutschland: Wieder viel Sonne
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Am Abend und in der Nacht nur in Ostseenähe zeitweise leicht bewölkt, sonst sternenklar und trocken. Tiefstwerte minus 9 bis null Grad Celsius.
Die Vorhersage für Dienstag:
Erneut überall sonnig und trocken. Tagestemperaturen zwischen zwei Grad Celsius an der Ostsee und fünfzehn Grad am Oberrhein und in der Kölner Bucht.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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