Roberto Abraham Scaruffi

Tuesday, 8 March 2011



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Newsletter | 08.03.2011, 19:15 UTC
Nachrichten
Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich, international
Themen-Übersicht
Von der Leyen kritisiert Lage der Frauen
Mehr Aufklärung über Biobenzin E10
Gewinn der Deutschen Bundesbank halbiert sich
Gespaltenes Votum des Ethikrates zur PID
Mindestens 25 Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
Gaddafi bekämpft Aufstand mit Luftwaffe
EU will Sanktionen gegen Libyen verschärfen
Bundesmarine bringt 412 Libyen-Flüchtlinge nach Ägypten
Hilfsorganisationen: 450.000 Flüchtlinge in der Elfenbeinküste
NRW-Ministerpräsidentin Kraft sichert Fajad Hilfe zu
Neue Afghanistan-Konferenz in Bonn im Dezember
Tourismusmesse ITB öffnet in Berlin
Vier serbische Fußball-Hooligans in Genua verurteilt
Das Wetter in Deutschland: Nur im Südosten heiter
Global Media Forum 2011
Von der Leyen kritisiert Lage der Frauen
Am Dienstag findet zum 100. Mal der Internationale Frauentag statt: Deutschland hinkt in Sachen Gleichberechtigung im EU-Vergleich hinterher. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert Männer zur Selbstreflexion auf.
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Video Was macht die Frau von heute aus?
Audio Petra Ledendecker vom Verband deutscher Unternehmerinnen über die Frauenquote
> Streit um Frauenquoten am Frauentag
> Frauen in Indien
> Oben ohne - Kaum Frauen in Führungsetagen
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  Nachrichten
Aktuelle Meldungen
Mehr Aufklärung über Biobenzin E10
BERLIN: Die Bundesregierung hält trotz des Boykotts vieler Verbraucher an dem Super-Benzin E10 fest. Der Widerstand der Autofahrer gegen den Kraftstoff mit zehn Prozent Ethanol soll mit einer breiten Informationskampagne überwunden werden. Bei einem knapp dreistündigen Benzin-Gipfel im Bundeswirtschaftsministerium einigten sich Bundesregierung, Wirtschaft und Verbraucherverbände darauf, gemeinsam weiter für den ungeliebten Biosprit zu werben, wie Umweltminister Norbert Röttgen mitteilte. -- Aus Angst vor einer Motorschädigung weigern sich Millionen Autofahrer, den Kraftstoff zu tanken, dem zehn Prozent Ethanol aus Getreide und Zuckerrüben beigemischt sind.
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Gewinn der Deutschen Bundesbank halbiert sich
FRANKFURT AM MAIN: Die Deutsche Bundesbank hat trotz des Wirtschaftsaufschwungs mit den Lasten der Schuldenkrise in den Euro-Ländern zu kämpfen. Vor allem die höhere Risikovorsorge und weiter abnehmende Zinserträge haben den Gewinn der Bundesbank im vergangenen Jahr deutlich geschmälert. Der Jahresüberschuss sei auf 2,2 Milliarden Euro nach 4,1 Milliarden Euro im Krisenjahr 2009 gefallen, teilte die Notenbank in Frankfurt mit. Die Erhöhung der Risikovorsorge steht nach Angaben von Bundesbankpräsident Axel Weber im Einklang mit der Politik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbanken kaufen seit 2010 auch Staatsanleihen von hochverschuldeten Euro-Ländern auf. Dies geht auf einen EZB-Beschluss zurück, den Weber öffentlich kritisiert hatte.
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Gespaltenes Votum des Ethikrates zur PID
BERLIN: Gut eine Woche vor einer großen Bundestagsdebatte über Gentests an Embryonen hat der Deutsche Ethikrat den Abgeordneten keine eindeutige Empfehlung gegeben. 13 Mitglieder sprachen sich für eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) bei Embryonen aus dem Reagenzglas aus. 11 Ratsmitglieder sind gegen die Methode. Ein Ratsmitglied enthielt sich. Eines gab ein Sondervotum ab. Die PID ist vor allem deswegen umstritten, weil gegebenenfalls auch Embryonen ausgesondert werden. Das unabhängige, 26 Mitglieder zählende Gremium berät Regierung und Parlament in ethischen, medizinischen, rechtlichen und sozialen Fragen.
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Mindestens 25 Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
ISLAMABAD: Im Osten Pakistans sind bei einem Anschlag mit einer Autobombe mindestens 25 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Rettungsdienste gab es mindestens 130 Verletzte. Mehrere Fahrzeuge wurden zerfetzt, einige Gebäude mit Regierungsbüros schwer beschädigt. Die Explosion bei einer Gastankstelle in Faisalabad war fünf Kilometer weit zu hören. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat. Sie sprachen von Vergeltung für die Tötung eines ihrer Anführer in Faisalabad.
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Gaddafi bekämpft Aufstand mit Luftwaffe
TRIPOLIS: In Libyen haben sich Rebellen und die Streitkräfte erbitterte Kämpfe um mehrere Städte geliefert. Machthaber Muammar al Gaddafi ließ die Aufständischen in der Stadt Ras Lanuf, die einen wichtigen Ölhafen hat, mehrmals aus der Luft angreifen. Ein Angriff traf ein Wohngebiet. Über Opfer gab es zunächst keine Angaben. Im Westen riegelten Gaddafi-treue Soldaten mit Panzern die Stadt Sawija ab, um die seit Tagen erbittert gekämpft wird. Die Stadt Sintan, 120 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tripolis, steht weiter unter Kontrolle der Aufständischen, wird aber von Armee-Einheiten belagert. Das berichtete ein französischer Dokumentarfilmer.
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EU will Sanktionen gegen Libyen verschärfen
BRÜSSEL: Die Europäische Union will ihre Sanktionen gegen Libyen erweitern. Die 27 EU-Länder beschlossen, das Vermögen mehrerer libyscher Finanzfirmen einzufrieren. Betroffen ist laut EU-Diplomaten auch die Libysche Investment Behörde (LIA), die an Firmen in EU-Staaten und in den USA beteiligt ist. Die neuen Sanktionen sollen am Freitag bei einem EU-Sonder-Gipfel beschlossen werden. Die bisherigen Sanktionen sehen Einreiseverbote gegen Staatschef Muammar al Gaddafi und 25 Führungskräfte vor. Wegen der Luftangriffe auf libysche Aufständische mehren sich in der arabischen Welt Forderungen nach einer Flugverbotszone. Nach dem Golfkooperationsrat plädierte auch die Organisation der Islamischen Konferenz für ein Verbot. Die Arabische Liga berief für Samstag ein Krisentreffen ihrer Außenminister in Kairo ein. Die Führung in Tripolis dementierte Berichte über ein Rückzugsangebot Gaddafis an die Rebellen.
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Bundesmarine bringt 412 Libyen-Flüchtlinge nach Ägypten
ALEXANDRIA: Drei deutsche Schiffe mit 412 Flüchtlingen aus Libyen sind im Hafen der ägyptischen Stadt Alexandria eingelaufen. Das teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Die beiden Fregatten und das Versorgungsschiff der Bundesmarine waren am Samstag im tunesischen Hafen Gabes gestartet. Bei den Flüchtlingen handelt es sich um ägyptische Gastarbeiter, die vor den Kämpfen in Libyen nach Tunesien geflohen waren. Der Bundeswehr-Einsatz ist Teil einer internationalen Hilfsaktion zur Bewältigung der Flüchtlingsströme aus Libyen. Nach jüngsten UN-Angaben haben bisher 191.000 Menschen das Land verlassen.
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Hilfsorganisationen: 450.000 Flüchtlinge in der Elfenbeinküste
GENF: In der Elfenbeinküste haben anhaltende Unruhen nach Schätzungen von Hilfsorganisationen etwa 450.000 Menschen in die Flucht getrieben. Allein aus der Metropole Abidjan seien wegen der Kämpfe 300.000 Menschen geflohen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk mit. 75.000 Bewohner flüchteten demnach ins Nachbarland Liberia. Seit der Präsidentenwahl im November kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Anhängern von Staatschef Laurent Gbagbo und des international anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara. Am Dienstag erschossen Soldaten in Abidjan vier Menschen. Kurz zuvor waren dort Hunderte Frauen auf die Straße gegangen, um gegen die Tötung von sieben Demonstrantinnen am vergangenen Donnerstag zu protestieren.
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NRW-Ministerpräsidentin Kraft sichert Fajad Hilfe zu
RAMALLAH: Die nordrhein-westfälische Minsisterpräsidentin Hannelore Kraft hat dem palästinensischen Regierungschef Salam Fajad weitere deutsche Unterstützung im Friedensprozess zugesagt. Bei einem Treffen mit Fajad in Ramallah nannte sie als Beispiel Hilfe bei der Polizeiausbildung. Fajad sagte, Deutschland sei ein bedeutender Partner der Palästinenser unter anderem wegen seiner wichtigen Rolle in der Europäischen Union. Die SPD-Politikerin hatte zuvor in Jericho eine Polizeischule besucht, die von der EU und Nordrhein-Westfalen gefördert wird.
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Neue Afghanistan-Konferenz in Bonn im Dezember
BERLIN: Zehn Jahre nach der "Petersberg-Konferenz" soll wieder ein großes internationales Afghanistan-Treffen in Bonn stattfinden. Dazu werden am 5. Dezember mehr als tausend Teilnehmer erwartet, darunter Außenminister aus 90 Ländern. Dabei solle auch eine Zwischenbilanz der bisherigen Aufbau-Bemühungen gezogen werden, sagte der Afghanistan-Beauftragte der Bundesregierung, Michael Steiner, in Berlin. -- Anfang Dezember 2001 war auf dem Bonner Petersberg die Grundlage für das internationale Afghanistan-Engagement gelegt worden.
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Tourismusmesse ITB öffnet in Berlin
BERLIN: Die 45. Reisemesse ITB ist am Abend offiziell in Berlin eröffnet worden. Bis zum 13. März werden über 11.000 Unternehmen aus 188 Ländern ihre Produkte ausstellen. Die deutsche Reisebranche blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet für das laufende Jahr erneut steigende Umsätze. Die Zeichen stünden weiter auf Aufschwung, erklärte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Klaus Läpple. Die Veranstalter rechnen mit rund 160.000 Besuchern. Partnerland der Messe ist in diesem Jahr Polen.
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Vier serbische Fußball-Hooligans in Genua verurteilt
GENUA: Fünf Monate nach den Krawallen beim EM-Qualifikationsspiel in Genua sind vier serbische Fußball-Hooligans in Italien zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Der mutmaßliche Anführer Ivan Bogdanov bekam drei Jahre und drei Monate Haft. Gegen drei weitere Krawallmacher verhängte das Gericht in Genua ebenfalls mehrjährige Haftstrafen. Das Qualifikationsspiel war am 12. Oktober wegen der Übergriffe der Serben nach nur sieben Minuten abgebrochen worden. 17 Menschen erlitten Verletzungen. Die Europäische Fußball-Union wertete die Partie mit 3:0 für Italien.
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Das Wetter in Deutschland: Nur im Südosten heiter
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Am Abend und in der Nacht häufig gering bewölkt oder klar und trocken. Im Laufe der zweiten Nachthälfte von Nordwesten her teils dichtere Wolkenfelder. Tiefstwerte minus 5 bis plus 5 Grad Celsius.
Die Vorhersage für Mittwoch:
Im Südosten heiter und trocken. Im Nordwesten ziehen Wolken auf, vor allem an den Küsten und im Norddeutschen Tiefland zeitweise etwas Regen. Tagestemperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius.
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Global Media Forum 2011
The fourth Deutsche Welle Global Media Forum "Human Rights in a globalized World - Challenges for the Media", international conference, 20-22 June 2011, Bonn/Germany.
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