Roberto Abraham Scaruffi

Friday, 6 April 2012


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Aktuelles
Religion
Karfreitags-Prozession in Jerusalem
Christen aus aller Welt in Jerusalem haben am Karfreitag der Kreuzigung Jesu gedacht. Tausende nahmen an der Prozession durch die Via Dolorosa teil. Erstmals seit Jahrzehnten wird Karfreitag auch in Kuba gefeiert.
THEMEN
Christen erinnern an Kreuzigung Jesu
In aller Welt gedenken Christen am heutigen Karfreitag der Kreuzigung Jesu. An der traditionellen Prozession durch die Via Dolorosa in Jerusalem nahmen tausende Gläubige teil. Sie gingen die 14 Stationen des Leidensweges von Jesus nach. In Rom leitete der Papst einen Gottesdienst im Petersdom. In Deutschland begannen die traditionellen Ostermärsche. In vielen Städten versammelten sich Friedensaktivisten, um gegen Krieg und Atomenergie zu protestieren. Bundesweit sind für das Wochenende etwa 80 Ostermärsche geplant.
EU und AU lehnen Unabhängigkeit für Nord-Mali ab
Die EU und die Afrikanische Union lehnen die von Tuareg-Rebellen ausgerufene Unabhängigkeit für Nord-Mali ab. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ließ erklären, die EU habe durchgehend deutlich gemacht, dass sie die territoriale Unversehrtheit Malis respektiere. Auch die Afrikanische Union wies die Ausrufung der Unabhängigkeit durch die Rebellen zurück. Diese sei "nichtig und habe keinen Wert", hieß es in einer Erklärung. Die Tuareg-Nomaden hatten das von ihnen eroberte Gebiet an diesem Freitag für unabhängig erklärt. Zugleich baten sie die Internationale Gemeinschaft, ihren Staat unverzüglich anzuerkennen.
Kämpfe in Syrien dauern an
In Syrien dauern die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen an. Aktivisten berichteten von Zusammenstößen in den Protesthochburgen Daraa, Idlib und Homs. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen. Von Dienstag an soll in Syrien eine Waffenruhe gelten. Die syrische Führung und die Protestbewegung haben zugestimmt. Viele Diplomaten zweifeln aber an der Zusage seitens der Regierung, da das Regime seine Versprechen bisher nicht gehalten hat.
Gedenken an Beginn des Bosnien-Krieges
In Bosnien-Herzegowina ist an den Beginn des Krieges zwischen Bosniern, Kroaten und Serben vor 20 Jahren erinnert worden. Im Zentrum der bosnischen Hauptstadt Sarajevo wurden 11.541 rote Stühle aufgestellt - einer für jeden Toten während der knapp vier Jahre dauernden Belagerung der Stadt. Sarajevo war vom 6. April 1992 an von bosnischen Serben belagert und täglich mit mehr als 300 Granaten beschossen worden. Die Einwohner der Stadt waren ohne Strom, Wasser und Heizung. Der Bosnien-Krieg endete 1995. Landesweit waren mindestens 100.000 Tote und Millionen Vertriebene zu beklagen.
Russland kritisiert Urteil gegen Waffenhändler Bout
Die Verurteilung des russischen Waffenhändlers Viktor Bout zu 25 Jahren Haft in den USA ist in Moskau auf scharfe Kritik gestoßen. Das russische Außenministerium bezeichnete die amerikanische Justiz in dem Fall als voreingenommen. Die Richter hätten einen klaren politischen Auftrag gehabt. Russland werde nun mit allen legalen Mitteln versuchen, Bout in seine Heimat zu holen. Der als "Händler des Todes" bekannt gewordene Russe hatte nach Überzeugung eines New Yorker Bundesgerichts weltweit zahlreiche Rebellengruppen und autoritäre Regierungen mit Waffen versorgt. Er war 2008 in Thailand festgenommen worden, als er ein von US-Agenten fingiertes Geschäft abwickeln wollte. Russland hatte das Verfahren gegen Bout immer wieder kritisiert.
Malawis Präsident Mutharika gestorben
Der Präsident von Malawi, Bingu wa Mutharika, ist tot. Der 78-jährige war bereits am Donnerstag wegen Herzproblemen in eine Klinik ins benachbarte Südafrika geflogen worden. Mutharika war seit 2004 an der Macht. 2009 wurde er mit großer Mehrheit erneut zum Präsidenten gewählt. Der Ökonom arbeitete zuvor für verschiedene internationale Organisationen, darunter die Weltbank.
Österreichs Gletscher schmelzen weiter
Die Alpengletscher in Österreich schrumpfen weiter. Grund sind nach Angaben des österreichischen Alpenvereins die steigenden Temperaturen. Der Frühsommer 2011 sei deutlich wärmer gewesen als im Durchschnitt, so dass die Gletscherschmelze früher eingesetzt habe. In den Kälteperioden habe es zudem weniger neues Eis gegeben. Kein einziger der 95 überprüften Gletscher hat sich nach Mitteilung des Alpenvereins vergrößert. Einige seien sogar um 50 bis 60 Meter zurückgegangen.  
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