Roberto Abraham Scaruffi

Thursday, 10 February 2011



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Newsletter | 10.02.2011, 18:15 UTC
Wirtschaft live
Beschlüsse, Bilanzen und Beziehungen. Aktuelle Meldungen aus Deutschland und der Welt.
Themen-Übersicht
Wer wird der nächste Chef der EZB?
Auftragseingang im Maschinenbau steigt kräftig
Recycling Seltener Erden deckt nicht Bedarf
DAX schließt im Plus
Frankreich: Ermittlungsverfahren gegen Daimler
Starker Jahresauftakt für Skoda
China verschafft Rio Tinto Rekordgewinn
Hewlett-Packard tritt gegen Apple an
Bernanke sieht kein Inflationsrisiko
Wer wird der nächste Chef der EZB?
Klein und solide soll das Land sein, das den neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank stellt. So lautet das jüngste Gerücht, nachdem der deutsche Kandidat Weber offenbar aussteigt. Das Kandidaten-Karussell rotiert.
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Video Euro-Krise: EZB soll mehr Anleihen aufkaufen (02.12.2010)
> Wirbel um Bundesbank-Chef Weber
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Auftragseingang im Maschinenbau steigt kräftig
Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sind schwungvoll in das Jahr 2011 gestartet. Die Branche rechnet jetzt mit einem Produktionszuwachs von zehn Prozent und legt damit deutlicher zu als erwartet.
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Recycling Seltener Erden deckt nicht Bedarf
Sie sind entscheidend für viele High-Tech Produkte: Seltene Erden braucht man für Handys, LCD-Bildschirme und auch für Elektromotoren. Bislang hängt Deutschland am Import dieser Rohstoffe, sucht aber nach neuen Lösungen.
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Video Seltene Erden werden knapp (03.02.2011)
> Europa rüstet sich für den Kampf um Rohstoffe
> Rohstoffgigant in Kinderschuhen
> Die Herren der Seltenen Erden
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  Wirtschaft
Kurzmeldungen
DAX schließt im Plus
Der DAX beendet den Computerhandel 19 Punkte im Plus bei 7340. Möglicherweise wird die Deutsche Börse mit der NYSE Euronext zusammengehen. Dieses Vorhaben findet bei Händlern und Investoren keine ungeteilte Zustimmung. Aktien der Deutschen Börse steigen dennoch über 6 Prozent. HeidelbergCement hat von guten Geschäftszahlen profitieren können. AirFrance-KLM hat eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Aktien der Konkurrentin Lufthansa geben daraufhin 2,5 Prozent nach. Verkauft werden auch Bankaktien. Das hängt mit schwachen Zahlen der Schweizer Großbank Credit Suisse zusammen. Der Euro kostet 1 Dollar 3619.
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Frankreich: Ermittlungsverfahren gegen Daimler
Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen Daimler wegen Insiderhandels beim Verkauf von Aktien des europäischen Luftfahrtkonzerns EADS eingeleitet. Dies hätten zwei Untersuchungsrichter entschieden, verlautete am Donnerstag aus Justizkreisen in Paris. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Jahre 2005 und 2006. Daimler hatte damals 7,5 Prozent des EADS-Kapitals abgestoßen. Zwei Monate später wurden Lieferprobleme beim Prestigeprojekt, dem Großraum-Flugzeug A380 bekannt, was zu einem massiven Kurssturz bei EADS führte.
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Starker Jahresauftakt für Skoda
Mit 68.400 Einheiten legten die Verkäufe des tschechischen Autoherstellers Skoda im Januar 2011 gegenüber dem Vorjahr um 26,4 Prozent zu (Januar 2010: 54.100 verkaufte Einheiten). Damit bleibt die Marke auch im neuen Jahr auf klarem Wachstumskurs. Besonders gefragt waren zu Jahresbeginn die Modellreihen Fabia (plus 30,9 Prozent) und Superb (plus 80,3 Prozent). Hohe zweistellige Zuwächse erzielte das Unternehmen weiterhin in den Wachstumsregionen China, Indien und Russland.
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China verschafft Rio Tinto Rekordgewinn
Der Bergbauriese Rio Tinto hat im ersten Geschäftshalbjahr dank seines besten Kunden China einen Rekordgewinn erzielt. Für die sechs Monate bis Dezember 2010 wies Rio Tinto am Donnerstag einen bereinigten Gewinn vor Sonderposten von 8,22 Milliarden Dollar aus nach 3,73 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Als Grund für den kräftigen Anstieg nannte das Unternehmen die rege Nachfrage aus dem rohstoffhungrigen China nach Eisenerz, Kupfer und Kohle.
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Hewlett-Packard tritt gegen Apple an
Hewlett-Packard nimmt den Markt der mobilen Geräte in Angriff. Mit zwei neuen Smartphones und einem Tablet-Computer, die auf der Technik des übernommenen Pioniers Palm beruhen, tritt der weltgrößte Computerkonzern in Konkurrenz zu Apples iPhone und iPad. Spartenchef Jon Rubinstein - ein ehemaliger Apple-Manager - sprach am Mittwoch (09.02.2011) am Firmensitz im kalifornischen Palo Alto vom Beginn einer neuen Ära. HP hatte Palm vor einem knappen Jahr für 1,2 Milliarden Dollar übernommen. Dabei hatte es der Computerkonzern vor allem auf das Betriebssystem WebOS abgesehen. Diese Software haucht nun allen drei neuen Geräten Leben ein: dem Kreditkarten-großen Smartphone HP Veer, dem iPhone-großen Smartphone HP Pre3 sowie dem iPad-großen Tablet-Computer HP TouchPad. Das kleine Veer soll ab dem Frühling verfügbar sein, die beiden größeren Geschwister ab dem Sommer.
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Bernanke sieht kein Inflationsrisiko
Trotz der expansiven Geldpolitik der US-Notenbank schätzt Fed-Chef Ben Bernanke die Inflationsgefahr weiterhin als gering ein. Vor dem Haushaltsausschuss des Kongresses am Mittwoch räumte er zwar ein, dass die Teuerung in den Schwellenländern steige, dies stelle aber kein Risiko für die US-Wirtschaft dar. Die Inflationsrate in den USA sei weiterhin "ziemlich niedrig", erklärte er. Für die höheren Preise sei die starke Nachfrage aus sich wirtschaftlich schnell entwickelnden Staaten wie China verantwortlich, nicht aber die Geldpolitik der Fed.
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