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Deutsche-Bank-Revirement verschreckt
Politiker
Mit Befremden haben
Finanzpolitiker der schwarz-gelben Koalition auf die Pläne des neuen
Führungsduos der Deutschen Bank für einen radikalen Vorstandsumbau
reagiert. Auf harsche Kritik stößt vor allem, dass die neuen Konzernchefs
Anshu Jain und Jürgen Fitschen wichtige Positionen mit engen
Vertrauten aus dem Investmentbanking besetzen. "Deutsche Einlagen dürfen nicht
im Kasino landen", warnt Unionsfraktionsvize Michael Meister in » Handelsblatt Online. Das » Handelsblatt liefert weitere Details zur neuen Architektur der Chefetage:
Großbritannien-Chef Colin Grassie soll ebenfalls in den erweiterten
Vorstand einziehen. Die » Financial Times
Deutschland porträtiert den neuen Vorstand Stephan Leithner, der im
rasanten Tempo Karriere gemacht habe. Sein Ressort - Recht (Legal Risk),
Personal, Europa - könnte über die Zukunft der Bank entscheiden. Die » Wirtschaftswoche gewinnt dem Hauruck-Umbau des Vorstands etwas Positives ab:
"Führungslos, in einem Machtvakuum durch die Finanz- und Schuldenkrise mäandern,
wird die Deutsche Bank in den kommenden Monaten nicht. Das ist, immerhin, die
gute Nachricht." Die britische » Financial Times meldet, dass die Frankfurter kürzlich zehn Milliarden Euro aus
dem Notfall-Fonds der EZB bezogen haben - trotz der reservierten Haltung
des scheidenden Bankenchefs Josef Ackermann.
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